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Chinas Pensionsfonds investiert jetzt in Aktien

Datum: 28.10.2016,14:49:48 Quelle: http://german.people.com.cn/n3/2016/1028/c209052-9134077.html

Die Lockerung der Investitionsrichtlinien schuf 2015 die Basis für eine risiko– und ertragsreichere Anlage der chinesischen Altersrücklagen. Die ersten Investitionen werden vermutlich noch in diesem Jahr getätigt. Langfristig sollen mehr als 80 Milliarden Euro angelegt werden.

Laut Aussage des Ministeriums für Personalressourcen und Sozialversicherung während einer Pressekonferenz am 25. Oktober wird China dieses Jahr damit beginnen, seinen massiven, von Lokalverwaltungen administrierten Rentenfonds in chinesische A-Aktienmärkte zu investieren.

China Securities Journal berichtete, dass das Ministerium die erste Gruppe von Provinzen organisieren wird, um dem Nationalrat für Sozialversicherungsfonds (NCSSF) die Investitionen anzuvertrauen, welcher die Arbeiten zur Auswahl von Fondsgesellschaften anleiten wird. Li Zhong, ein Ministeriumssprecher, sagte auf der Pressekonferenz, dass die ersten Investitionen noch in diesem Jahr erfolgen werden.

Dong Dengxin, Finanzwissenschaftler an der Wuhan Universität für Wissenschaft und Technik, geht davon aus, dass die erste Gruppe von Provinzen, die Investitionen durchführen, aus drei bis fünf Provinzen oder Stadtbezirken mit höheren Salden bestehen wird. Laut Bericht schätzt er, dass das gesamte Investitionsvolumen auf 200 Milliarden (27 Milliarden Euro), maximal 300 Milliarden Yuan (40,6 Milliarden Euro) ansteigen wird.

Ende 2015 überschritt das Volumen klassischer Altersversicherungsfonds der sieben chinesischen Provinzen und Stadtbezirke Guangdong, Jiangsu, Zhejiang, Shandong, Shanghai, Beijing und Sichuan 100 Milliarden Yuan (13,5 Milliarden Euro).

Im August 2015 veröffentlichte Chinas Staatsrat Investitionsrichtlinien, welche die Investition von Pensionen in risikoreichere Anlagen erlaubt. Der maximale Anteil an Aktien und Wertpapieren soll 30 Prozent des gesamten Nettovermögens nicht übersteigen, was ungefähr 600 Milliarden Yuan (81,2 Milliarden Euro) entspricht.

Der Rentenfonds, verantwortlich für 90 Prozent der chinesischen Sozialversicherungsmittel, durften bisher nur in sicherere Anlagen wie Bankeinlagen und Staatsanleihen investieren.

Ab 2012 hat der NCSSF mit der Genehmigung des Staatsrates in einem Pilotprojekt 100 Milliarden Yuan (13,5 Milliarden Euro) Einlagen der Provinz Guangdong für zwei Jahre verwaltet und einen Ertrag von mehr als 6 Prozent innerhalb der zweijährigen Frist erwirtschaftet.

Der NCSSF verwaltet jetzt Sozialversicherungsfonds, die aus dem Verkauf von Aktien staatlicher Unternehmen und mit staatlichen Zuschüssen finanziert wurden.

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