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Mehr Räume, mehr Chancen

Datum: 07.12.2016,15:30:09 Quelle: http://german.people.com.cn/n3/2016/1207/c209054-9151867.html

Wiedereröffnung des Goethe-Instituts China im Cyber Tower

Text und Fotos aus dem Goethe-Institut Beijing

(2. Dezmber, 2016, Peking ) Ein Jahr nach der Neueröffnung im Kunstquartier „798“ feiert das Goethe-Institut China die Wiedereröffnung seiner Räumlichkeiten im Cyber Tower im Universitätsviertel Haidian. Mit einer Gesamtfläche in Höhe von knapp 1.100 m2 bietet das modern ausgestattete Institut den Besucherinnen und Besuchern, Kursteilnehmenden und Deutschlehrenden mehr Räumlichkeiten für die Begegnung mit Deutsch und Deutschland.

Im Herbst 2015 öffnete das Goethe-Institut im renommierten Pekinger Kunstquartier in „798“ seine Tore und konnte in ehemaligen Industriehallen neue Räume für den Dialog zwischen Deutschland und China zur Verfügung stellen.

„Der Umzug eines Teils der Kolleginnen und Kollegen bot uns gleichzeitig die Chance, die Räume am Standort Cyber Tower zu renovieren, in unserem neuen Corporate Design zu gestalten und ein Informationsangebot speziell für Lehrer und Lerner einzurichten.“ so Dr. Clemens Treter, Leiter des Goethe-Instituts China, „Wir reagieren mit dem Umbau auch auf die steigende Nachfrage nach Deutschlehrerqualifizierung und Deutschunterricht mit neuen Klassenräumen in moderner technischer Ausstattung und mit einer komplett erneuerten Haustechnik.“

Die neue 17. Etage – heller, frischer und moderner

Das Renovierungskonzept des Cyber Tower wurde vom Architekturbüro Virtuarch in Shanghai, vertreten durch ihren Partner Asia-Pro in Peking, umgesetzt. Durch die Versetzung von Wänden wirken die Räume im 17. Etage des Cyber Towers heller und durchlässiger, so dass es eine Kontinuität der Transparenz und Offenheit, die das Institut in „798“ hat, entsteht. Auch die Infrastruktur sowie die Technik- und IT-Ausstattungen wurden gründlich erneuert. Besonders bemerkenswert ist die Integration einer modernen Luftanlage mit aktiven Kohlefiltern, die unabhängig von dem Hochhaussystem funktioniert, somit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Besucherinnen und Besucher jederzeit frische Luft zur Verfügung stellen kann.

Mehr Räume für Lernen, Lehren und Begegnen

Mit dem Umbau sind vier neue Klassenzimmer mit den neusten Touchscreens und Flatpanels, ein größerer Lehrerzimmer mit mehr flexiblen Arbeitsplätzen sowie ein komplett neuer und gemütlich ausgestatteter Mitarbeiterraum für Pausenzweck und informelle Begegnungen geschafft worden. Dort, wo sich früher das Selbstlernzentrum befand, wird nun eine neu eingerichtete und konzipierte „Bibliothek Sprache“ geöffnet. Der Bestand besteht zur Zeit aus 2.000 Medien mit dem Schwerpunkt Lehrbücher und Übungsmaterialien, Kinder- und Jugendbücher, Leichte Lesetexte, Comic-Bücher, Methodik und Didaktik und Landeskunde. Film-DVDs, Musik-CDs und weitere digitale Medien runden das Angebot ab. So wie ihre Schwester in „798“ – die „Wissensbar“ mit dem Fokus auf die sogenannten „kreativen Industrien“ ist die „Bibliothek Sprache“ öffentlich zugänglich und steht allen Kursteilnehmenden, Deutschlernenden und –lehrenden zur freien Verfügung. Auch hier soll ein Raum zum Lernen, Lehren und Begegnung entstehen.

„Mehr Räumlichkeiten bieten unserer Arbeit, der Sprachvermittlung natürlich mehr Chancen. In dem kommenden Jahr werden wir im Haus neue Kursformate erproben und mehr Fortbildungsprogramme durchführen. Sprache ist Begegnung. Wir hoffen sehr, mit den neuen Angeboten möglichst viele Menschen den Spracherwerb zu ermöglichen und ihnen so nicht nur einen neuen Blickwinkel auf Deutschland, sondern auch neue Perspektiven zu eröffnen.“ so Rafael D. Deschka, Leiter der Spracharbeit des Goethe-Instituts China.

Die Wiedereröffnung des Cyber Tower findet am 6. Dezember 2016 in Anwesenheit von Enrico Brandt, Leiter des Kulturreferats an der Deutschen Botschaft Peking, sowie Ulrike Drißner, Leiterin der Spracharbeit mit regionalem Fachauftrag Ostasien am Goethe-Institut Korea statt. Der Höhepunkt des Programms bilden das Konzert der deutschen Popsängerin Bernadette La Hengst sowie die Theateraufführung „Der zerbrochene Krug“ des Lustspiels von Heinrich von Kleist, aufgeführt von Kursteilnehmenden des Goethe-Instituts Peking.

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. 1988 wurde das Goethe-Institut als erstes ausländisches Kulturzentrum in China gegründet. Seither widmet es sich der Förderung der deutschen Sprache in China und engagiert sich für die deutsch-chinesische kulturelle Zusammenarbeit. 2003 ist das Institut von seiner Unterkunft an der Fremdsprachenuniversität Peking ins Cyber Tower umgezogen. Die Zahl der Sprachkursteilnehmenden am Goethe-Institut Peking hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. 2015 nahmen 2.364 Lernende an Deutschkursen in Peking teil. Mit zahlreichen Bildungsprogrammen zu deutscher Sprache fördert und mehr als 100 Stipendien fördert das Goethe-Institut China die Fort- und Weiterbildung von mehr als 500 Deutschlehrenden.

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