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Alarmstufe Rot wegen Smog in Beijing

Datum: 17.12.2016,16:46:44 Quelle: http://german.xinhuanet.com/2016-12/17/c_135912911.htm

(Foto von Xinhua)

Am Donnerstag hat das chinesische Umweltschutzministerium mitgeteilt, dass vom 16. bis 21. Dezember in Beijing, Tianjin und Hebei sowie in umliegenden Gebieten schwerer Smog auftreten werde. In 23 Städten werde die Alarmstufe Rot ausgerufen. Das Ministerium fordere die betroffenen Landesteile auf, sofort gemäß den Notfallplänen Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Der Smog wird weite Gebiete beeinflussen, lange anhalten und sehr stark ausfallen. Er hat den schwersten Verschmutzungsgrad seit diesem Herbst.

Der Direktor der chinesischen Umweltüberwachungsbehörde, Bai Chouyong, teilte mit, der Smog sei auf drei Faktoren zurückzuführen. Erstens, ungünstige klimatische Bedingungen. Zweitens, lokale Schadstoffemissionen. Und drittens, gemischte Einflüsse der zwischenregionalen Verbreitungen.

Seit Dezember hat es in Beijing, Tianjin und Hebei sowie in umliegenden Gebieten insgesamt zweimal heftigen Smog gegeben. Laut Umweltschutzministerium sind diese Gebiete dicht bevölkert und Knotenpunkte für industrielle Produktion und Verkehrstransporte. Im Winter sind Schadstoffemissionen aufgrund des Heizens mit Kohle drastisch gestiegen. Dies gilt als die Ursache für das häufige Auftreten von Smog im Dezember. Statistiken zeigen seit 2013, dass es im Herbst und Winter in Beijing, Tianjin und mehreren Städten in Zentral- und Süd-Hebei oft zu Smog kommt. Gegenmaßnahmen, die in den einzelnen Städten ergriffen würden, könnten kaum etwas ausrichten. Also müssen in der ganzen Region gemeinsame Vorkehrungen umgesetzt werden.

Das Umweltschutzministerium hat bereits Schreiben an Beijing, Tianjin und die Provinzen Hebei, Shanxi, Shandong und Henan gerichtet und ihnen darin Luftqualitäts-Vorhersageinformationen mitgeteilt sowie Vorschläge zur Bewältigung vorgelegt. Verschiedene Landesteile werden aufgefordert, gemäß lokalen Gegebenheiten, rechtzeitig betreffende Frühwarnungen auszurufen und ganz praktisch verschiedene Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen zu treffen. So könnte das Ausmaß des Smogs gemildert werden, um weitgehend die körperliche Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Heute gilt in Beijing ab 20 Uhr die Warnstufe Rot.

Liu Bingjiang, Direktor der Luftabteilung des Umweltschutzministeriums, meinte, sein Ministerium werde 13 Inspektionsgruppen in alle Städte entsenden, in denen die Alarmstufe Rot oder Orange ausgerufen werde. Regierungen und Unternehmen, die die Notfallpläne nicht umsetzen würden, müssten zur Rechenschaft gezogen werden. (Text Quelle: german.cri.cn)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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