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Wie die „Belt and Road“-Investitionsdynamik die Realwirtschaft beeinflusst

Datum: 01.03.2017,16:58:44 Quelle: http://german.people.com.cn/n3/2017/0227/c209052-9183155.html

Insbesondere entlang der historisch vorgegebenen Wege der „Belt and Road“-Initiative wachsen Chinas Auslandsinvestitionen weiterhin rasant.

Zhang Huizhong, People´s Daily

Nach aktuellen Daten von Chinas Handelsministerium haben chinesische Investoren im Januar 2017 insgesamt 53,3 Milliarden Yuan (7,3 Milliarden Euro) nichtfinanzieller Direktinvestitionen für 938 ausländische Unternehmen in 108 Ländern und Regionen ausgegeben.

Im Vergleich zum Januar 2016 sind Chinas Auslandsinvestitionen damit insgesamt schneller angewachsen. Zudem. Mit einem deutlichen Anstieg der Investitionen in Realwirtschaft und aufstrebende Wirtschaftszweige sind die Investitionsstrukturen optimaler. Der Anteil von Investitionen im verarbeitenden Gewerbe und bei Informationsdienstleistungen ist ebenso angestiegen.

Im Januar dieses Jahres standen die Investitionen in Realwirtschaft und aufstrebende Wirtschaftszweige im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Investitionen in der verarbeitenden Industrie stiegen um 79,4 Prozent, in der Datenübertragung sowie in der Softwareindustrie um 33,1 Prozent. Dies entspricht einem Anteil von 37,5 (verarbeitende Industrie) und 11,5 Prozent (IT) der gesamten Auslandsinvestitionen sowie einer Zunahme von 24,1 und 5,9 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2016.

Die Daten vom Januar 2017 zeigen auch, dass sich die Auftragslage für ausländische Großprojekte positiv entwickelt hat. Im Januar hat China neue Verträge für über 50 Projekte mit einem Auftragswert von mehr als 50 Millionen US-Dollar (47 Milliarden Euro) abgeschlossen, die zusammen 79 Prozent der Gesamtauftragssumme oder 9,46 Milliarden US-Dollar (8,95 Milliarden Euro) ausmachen.

Seit Chinas Staatspräsident Xi Jinping im Jahr 2013 die „Belt and Road“-Initiative ins Leben gerufen hat, haben mehr als 100 Länder und internationale Organisationen positiv reagiert. Über 40 Länder und internationale Organisationen haben Kooperationsverträge mit China unterzeichnet. Gao Hucheng, Chinas Handelsminister, hat am 21. Februar den Medien bekannt gegeben, dass Chinas Handelsvolumen mit Ländern entlang der „Belt and Road“ trotz des internationalen Nachfragerückgangs im Jahr 2016 6,3 Billionen Yuan (869,8 Milliarden Euro) betrug, was einem Wachstum von 0,6 Prozent entspricht. Die Summe aus Projektverträgen in diesen Ländern belief sich mit einer Zunahme von 36 Prozent auf 126 Milliarden US-Dollar (119 Milliarden Euro). Chinas Investitionen in Ländern entlang der „Belt and Road“-Initiative entwickelten sich im Januar 2017 weiterhin rege. Auf nichtfinanzielle Direktinvestitionen entfielen 10,6 Prozent der gesamten Auslandsinvestitionen, 2,1 Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. Aktuell haben chinesische Unternehmen bereits 56 Handels- und Wirtschaftskooperationszonen in mehr als 20 Ländern entlang der „Belt and Road“ aufgebaut. Die Gesamtinvestitionen betrugen über 18,5 Milliarden US-Dollar (17,5 Milliarden Euro) und führten zu Steuereinnahmen in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar (eine Milliarde Euro) und zur Schaffung von 180.000 Arbeitsplätzen in diesen Ländern.

Laut Gao wird China im Mai dieses Jahres in Beijing der Internationalen Kooperationsgipfel für die „Belt and Road“-Initiative stattfinden. Es ist das erste von China organisierte internationale Forum auf höchstem Niveau zur „Belt and Road“-Initiative. Beobachter glauben, dass sich die „Belt and Road“-Initiative bereits zur wichtigen Plattform Chinas sowie zum Träger weltwirtschaftlicher Governance geworden ist und sich der Raum für die zukünftige industrielle Zusammenarbeit weiter vergrößern wird.

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