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Mitfahrgelegenheiten-Apps erleichtern den Verkehr in China

Datum: 06.10.2017,20:11:27 Quelle: http://german.cri.cn/3105/2017/09/28/1s269849.htm

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Wen Qiang wohnt im Osten der Hauptstadt Beijing und pendelt über 30 Kilometer in den Westen der Stadt zum Arbeiten. Jeden Abend öffnet er eine App auf dem Handy und schaut, ob am nächsten Morgen jemand mitfahren möchte. Das Ziel der diesmaligen Mitfahrerin ist nicht weit von seinem Arbeitsplatz entfernt:

„Wenn man jeden Tag Mitfahrer zu ähnlichen Zielorten mitnimmt, muss man dafür nicht sehr viel Zeit aufwenden. Und dafür verdient man auch nicht schlecht. Mindestens die Benzinkosten hat man jeden Tag wieder drin."

Die heutige Mitfahrerin Liu Hua arbeitet als Buchhalterin in einer Ausbildungsstätte in Beijing. Seit der Schwangerschaft ist das tägliche Pendeln zwischen Arbeit und Zuhause zu einem großen Problem für sie geworden. Die Mitfahrgelegenheiten-Apps haben ihr dabei geholfen:

„Nachdem ich schwanger wurde, benutze ich jeden Tag Mitfahrgelegenheiten. Die Taxikosten sind zu hoch für mich. Dafür würde ich täglich mindestens 100 Yuan ausgeben. Bei Verkehrsstaus werden die Kosten noch höher. Mitfahrgelegenheiten kosten halb so viel und man bekommt häufig einen Rabatt von der App-Plattform. Dadurch konnte ich meine alltäglichen Kosten stark senken."

In den bevölkerungsintensiven Städten Chinas kann die Kapazität des öffentlichen Verkehrs, wie Bus, U-Bahn und Taxi, die Bedürfnisse der Bewohner nicht vollständig erfüllen. Der tägliche Verkehr ist ein großes Problem für viele Menschen.

Mit der raschen Entwicklung des mobilen Internets haben sich die Verkehrsgewohnheiten der Chinesen sehr verändert. User können nun per Handy-Apps Taxis und Mitfahrgelegenheiten bestellen.

Statistiken zufolge gibt es gegenwärtig in China fast 150 Millionen Pkws. Sollte ein Drittel zu Mitfahrgelegenheiten werden, wird sich der Stadtverkehr enorm verändert. Durch das Sharing-System können die Verkehrsressourcen in den Städten effektiver genutzt werden, während die Kosten der Bewohner durch die technische Entwicklung gesunken sind. Wie Liu Qing, der CEO des Unternehmens Didi Chuxing, meint, habe die ganze Gesellschaft eine immer größer werdende Akzeptanz der Sharing-Ökonomie. Dadurch könne das Problem der mangelnden Ressourcen grundsätzlich gelöst werden:

„Ich freue mich sehr zu sehen, dass das Sharing wie in vielen anderen Branchen in China angenommen wird. Wir haben hier in China kompliziertere und größere Bedürfnisse auf dem Markt als in anderen Ländern. Allein in unserem Unternehmen Didi bieten wir täglich bei über 20 Millionen Fahrten unsere Dienste an. Darauf sind wir sehr stolz."

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