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Laut UNICEF sind weltweit etwa 386.000 Babys am Neujahrstag geboren worden

Datum: 03.01.2018,13:45:21 Quelle: http://german.xinhuanet.com/2018-01/03/c_136868975.htm

VEREINTE NATIONEN, 2. Jan. (Xinhua) -- Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) schätzte am Montag, dass am Neujahrstag ungefähr 386.000 Babys geboren worden seien, über 90 Prozent davon in weniger entwickelten Regionen.

Die Agentur berichtete, dass vermutlich über die Hälfte dieser weltweiten Geburten in neun Ländern stattgefunden hätten, nämlich in Indien (69.070), China (44.760), Nigeria (20.210), Pakistan (14.910), Indonesien (13.370), den Vereinigten Staaten (11.280), der Demokratischen Republik Kongo (9.400), Äthiopien (9.020) und Bangladesch (8.370).

Einige dieser Kinder werden es nicht über ihren ersten Tag hinaus schaffen. Im Jahr 2016 starben jährlich schätzungsweise 2.600 täglich innerhalb der ersten 24 Stunden. Laut UNICEF war für beinahe 2 Millionen Neugeborene ihre erste Woche auch ihre letzte.

Alles in allem starben 2,6 Millionen Kinder vor dem Ende ihres ersten Lebensmonats. Unter ihnen starben über 80 Prozent aus vermeidbaren und behandelbaren Gründen wie Frühgeburt, Komplikationen während der Entbindung oder Infektionen wie Sepsis und Lungenentzündung.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat es nie vorher dagewesene Fortschritte in Bezug auf die Überlebenschancen von Kindern gegeben. Weltweit hat sich die Zahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben, auf 5,6 Millionen im Jahr 2016 halbiert. Trotz dieser Entwicklung wurden jedoch in Bezug auf Neugeborene langsamere Fortschritte gemacht. Babys, die im ersten Lebensmonat sterben, machen 46 Prozent aller Tode von Kindern unter fünf aus.

Im nächsten Monat wird UNICEF „Every Child Alive“ einführen, eine globale Kampagne zur Forderung und Erbringung erschwinglicher, qualitativer Gesundheitsversorgung für jede Mutter und jedes Neugeborene.

Diese Lösungen umfassen eine stetige Versorgung mit sauberem Wasser und Elektrizität in Gesundheitseinrichtungen, die Anwesenheit von geschultem Gesundheitspersonal während der Geburt, Desinfektion der Nabelschnur, Stillen innerhalb der erste Stunde nach der Geburt und Hautkontakt zwischen Mutter und Kind.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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