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Immer mehr amerikanische Unternehmen wollen trotz des Handelskriegs mit China kooperieren

Datum: 12.07.2018,15:52:12 Quelle: http://german.cri.cn/3071/2018/07/12/1s281064.htm

In der vergangenen Woche nach dem Ausbruch des Handelskriegs zwischen China und den USA verändert sich die Lage ständig. Am Dienstagabend hat das Büro des US-Handelsrepräsentanten eine Liste zusätzlicher chinesischer Exportwaren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar veröffentlicht, die mit Strafzöllen von 10 Prozent belegt werden.

Interessant ist es, dass angesichts der negativen Auswirkungen des „Handelsterrorismus" des Weißen Hauses immer mehr amerikanische Unternehmen und Personen sich an der „Anti-Terror-Front" beteiligt haben. Vor kurzem sind mehrere amerikanische politische und wirtschaftliche Vertreter, die langzeitig mit China kooperieren wollen, in die Volksrepublik gereist.

Am Dienstag hat der bekannte amerikanische Elektroauto- und Energiekonzern Tesla mit Shanghai eine Investitionsvereinbarung über ein Elektroautoprojekt unterzeichnet. Demnach wird die erste ausländische Fabrik von Tesla in China gebaut. Die Fabrik soll über eine Produktionskapazität von jährlich 500.000 Autos verfügen. Der Bau der Anlage beginnt möglicherweise nach dem Frühlingsfest 2019. Am Mittwoch hat der Bürgermeister von Chicago, Rahm Emanuel, begleitet von einer großen Handelsdelegation, mit China ein Kooperationsprogramm über die die schwerpunktmäßige Zusammenarbeit in bestimmten Branchen in der Zeit von 2018 bis 2023 unterzeichnet. Gemäß dem Fünfjahresprogramm werden beide Seiten in verschiedenen schwerpunktmäßigen Aspekten wie Medizin- bzw. Gesundheitsbranche, moderne Produktionsindustrie, innovative Technologien, Finanzdienstleistungen, Agrarwirtschaft und Lebensmittel, sowie Infrastruktur kooperieren. Es handelt sich um das erste Fünfjahresprogramm zwischen Lokalregierungen beider Staaten.

Das Weiße Haus hat ständig Barrikaden gegenüber chinesischen Produkten errichtet, damit die amerikanischen Konsumenten noch mehr ausgeben müssen. Allerdings wollen bekannte amerikanische Unternehmen eine langzeitige Kooperation mit China pflegen. Dies zeigt, dass trotz des Handelsprotektionismus des Weißen Hauses amerikanische Lokalregierungen und Betriebe mit tatsächlichen Aktionen ihre Ablehnung des Handelskrieges beweisen und zuversichtlich auf den chinesischen Markt blicken.

Bahnbrechend ist hier Tesla, der Vorreiter der Smart-Elektro-Limousinen weltweit und eines der erfolgreichsten innovativen Firmen in den USA. 2017 hat sich der Absatz von Tesla in China, dem weltweit größten Automarkt, auf mehr als 2 Milliarden US-Dollar erhöht.

Bezüglich des wirtschaftlichen Volumens liegt Chicago in den ganzen USA auf dem dritten Platz und verfügt über die weltweit größte Terminbörse. 20 Prozent der Termingeschäfte in der ganzen Welt, darunter Bohnen und Baumwolle, werden hier gehandelt, mit einem Gesamthandelswert von mehr als 1 Billion US-Dollar. 2013 hat Chicago mit acht chinesischen Städten gemeinsame Arbeitsgruppen über Handels- und Investitionskooperationen errichtet. Seitdem haben die bilateralen Kooperationen große Erfolge erzielt. Verschiedene Projekte haben beiden Seiten enorme Vorteile gebracht. So betrachten amerikanische Betriebe und Lokalregierungen den chinesischen Markt als die wichtigste Möglichkeit zur Verwirklichung ihrer Träume. Allerdings zerstören die Zollmaßnahmen der Trump-Regierung zurzeit ihre Träume. Eine pragmatische Option für sie ist, rechtzeitig die Chancen der ausgebauten Öffnung und innovativen Entwicklung in China zu nutzen.

Die Zeitung „Washington Post" hat vor kurzem mitgeteilt, in solchen für die mittelfristigen Wahlen in den USA im laufenden Jahr entscheidenden „schwankenden" Bundesstaaten seien 78 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Handelskrieg mit China nicht zu besseren Preisen der amerikanischen Produkte führe. Mit immer größeren negativen Auswirkungen der Strafzollmaßnahmen werden immer mehr Amerikaner überlegen: Was wird eine unvernünftige, beinahe verrückte Regierung dem Land und der Bevölkerung bringen?

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