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Tibet wird vor 2020 die Übersiedlung von 263.000 armen Menschen vollenden

Datum: 20.02.2017,18:11:49 Quelle:China Tibet Online

Offiziellen Angaben zufolge plant Tibet, innerhalb von drei Jahren die Übersiedlung von 263.000 armen Menschen an andere Orte abzuschließen, um das Ziel zu erreichen, die 590.000 armen Menschen in den land- und viehwirtschaftlichen Regionen bis 2020 aus der Armut herauszuholen.


Ministerpräsident Li Keqiang (m.) besucht am 23. Januar 2017 die armen Familien in einem Dorf in der Gebirgsgegend Wumeng in der Provinz Yunnan.

Die 263.000 armen Menschen leben zum großen Teil in den hohen und kalten Regionen, wo ortsbedingte Krankheiten, Ressourcenknappheit, hohe Gebirge und Schluchten sowie eine schwache Öko-Umwelt herrschen. Die lokalen Infrastrukturanlagen sind schwach. Die Produktion entwickelt sich langsam. Die Lebensbedingungen sind schlecht. Der Grad der Armut ist hoch. Die Armutsbekämpfung steht großen Schwierigkeiten gegenüber und hängt von der Übersiedlung ab.

Die Öko-Umwelt auf dem tibetischen Hochland ist sehr schwach. Offiziellen Statistiken zufolge leben 173.000 Menschen in den schwerpunktmäßigen ökologischen Funktionszonen auf Staatsebene, in denen die Erschließung beschränkt wird. Sie machen einen Anteil von 5,76 Prozent der gesamten Bevölkerung des Autonomen Gebiets Tibet aus. Die meisten von ihnen verdienen wegen der schwachen Öko-Umwelt sehr wenig. Die Durchführung der Übersiedlung an andere Orte kommt sowohl der Verbesserung der Lebensbedingungen der armen Bevölkerung als auch dem Öko-Aufbau und dem Umweltschutz zugute.

Auf der 5. Sitzung des 10. Volkskongresses des Autonomen Gebiets Tibet wies der ehemalige Vorsitzende des autonomen Gebiets, Losang Gyaltsen, im Tätigkeitsbericht der Regierung darauf hin, dass Tibet im Jahr 2016 insgesamt 8,52 Milliarden Yuan koordiniert habe, um den Aufbau der Anlagen des öffentlichen Dienstes voranzutreiben. Dadurch wurden 130.000 Menschen aus der Armut herausgeholt. 77.000 Menschen seien an andere Orte übergesiedelt.

2017 wird Tibet nach dem Plan die Übersiedlung von 163.000 Menschen vollenden.

Zurzeit haben 22 Regionen auf Provinzebene in China, einschließlich Tibet, die Aufgabe der Übersiedlung der armen Menschen an andere Orte, wie zum Beispiel Guangxi, Gansu, Yunnan und Hubei. Während des 13. Fünfjahresplans (2016-2020) sollen 9,815 Millionen arme Menschen übersiedeln.

(Editor:Soong)

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