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66. Jahrestag der friedlichen Befreiung Tibets

Datum: 27.05.2017,09:40:55 Quelle:China Tibet Online

Am 23.5.1951 unterzeichneten die zentrale Volksregierung Chinas und die tibetische Lokalregierung das "17-Punkte-Abkommen" zur friedlichen Befreiung Tibets, wodurch eine epochale Wende in der Entwicklungsgeschichte der tibetischen Gesellschaft begann. In 66 Jahren hat das schneebedeckte Plateau an Chinas südwestlicher Grenze einen grundlegenden Wandel erfahren.

Das 17-Punkte-Abkommen zeigt auf, dass das tibetische Volk das Recht zur Ausübung regionaler Autonomie in Minderheiten-Gebieten habe. Tibeter und weitere Minderheiten haben immer in den Volkskongressen aller Ebenen Tibets eine absolute Mehrheit. Tibeter und weitere Minderheiten machen 70% der Beamten aus. Die Direktoren des ständigen Ausschusses des Volkskongress des Autonomen Gebiets und Vorsitzende des Autonomen Gebiets sind immer Tibeter. Bis heute hat der tibetische Volkskongress über 300 regionale Erlasse verabschiedet.

17-Punkte-Abkommen: "Entwicklung der Sprache, Schrift und Bildung des tibetischen Volkes". Nach der friedlichen Befreiung ist Bildung kein Privileg der Adligen mehr, sondern ein gleiches Recht für alle Tibeter. Zwischen 2010 und 2016 wurden über 78,5 Mrd. Yuan (etwa 10,2 Mrd. Euro) für tibetische Bildung ausgegeben.

Vor der friedlichen Befreiung Tibets gehörte fast alles Acker- und Weideland Offizieren und Adligen und die normale Bevölkerung hatte nicht genug zum Leben. Im 17-Punkte-Abkommen steht: "Entwicklung der tibetischen Landwirtschaft und Verbesserung des Lebens des Volkes." Nach der friedlichen Befreiung konnten alle tibetischen Landwirte von tibetischen Reformen und Entwicklung profitieren. 2016 hatten tibetische Stadtbewohner ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 27.875 Yuan (etwa 3632 Euro). Landbewohner hatten ein durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen von 9316 Yuan (1214 Euro). Gleichzeitig hat Tibet über 80 Barsubventionen und vorteilhafte Maßnahmen verabschiedet und ein relativ umfassendes Sozialsystem aufgebaut.

17-Punkte-Abkommen: "Umsetzung von Religionsfreiheit. Achtung der Religion und regionalen Bräuchen des tibetischen Volkes". Gemäß Statistiken eines 2015 vom chinesischen Staatsrat veröffentlichten Weißbuchs gibt es in Tibet 1787 Orte für religiöse Aktivitäten, über 46.000 Nonnen und Mönche in Klöstern und über 40 dem Brauchstum zuzuordnende, geschützte und überlieferte religiöse Veranstaltungen.

(Editor:Soong)

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