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Reform: Medien in Tibet entwicklt sich

Datum: 01.12.2017,11:21:59 Quelle:China Tibet Online

Tseyu, Tibeterin, macht zurzeit ihr Promotionsstudium des  Journalismus. Jedes Jahr geht sie aus dem Campus hinaus und fährt in die landwirtschaftlichen Gebiete, um Feldforschung durchzuführen. Nach der Forschung behauptet Tseyu, dass Tibet nicht mehr ein absolut verschlossenes Gebiet ist. Tibet wird von den modernen Medien überdeckt. Die ökonomische Entwicklung der tibetischen Gesellschaft lässt Tibet aktiv und kreativ werden. Durch das Internet sind Tibet und die Welt verbunden.

Jangdam und Gyacashung sind zwei Gemeinden Feldforschungsorte Tseyus. Die Distanz dieser zwei Gemeinden ist nur zwanzig bis dreißig Kilometer. Aber die welligen Gebirgszüge machen den Verkehr umwegsam. Der Mangel an Information und Kommunikation mit der Außenwelt begrenzt die wirtschaftliche Entwicklung und Lebensbedingung dieser Orte.

Tseyu meint, "Im Vergleich zum wohlhabenden Dorf hat das unentwickelte Dorf einen großen Unterschied im Rahmen des Zugangs zu Informationen. Vielfältige Informationen werden den Mangel der Erkenntnisse von Dorfbewohnern ergänzen, womit die Dorfbewohner ermutigt werden, einen Weg zum Wohlstand zu suchen."


Schnitzen im Stein ist ein Informationsmittel der alten Tibeter.

Die Medienindustrie wie die Zeitung, das Radio und das Fernsehen entwickelten sich später als in anderen Orten. Aber die Entwicklung des Internets ist fast gleichzeitig mit anderen chinesischen Provinzen. In den 1990er Jahren gab es viele Internetcafés in Barkor. Im Laufe der Entwicklung der Informationstechnik sind Heimcomputer schon üblich in tibetischen Familien.

Bis 2013 war die Zahl der Internetnutzer ca.1 760 000 und erreichte die Internetnutzungsrate 58,6%.In den vergangenen Jahren verwenden die Tibeter gerne Smartphones, um Audio- /Videoanrufe auf WeChat zu machen. Sie versenden auch gern auf WeChat schöne Bilder oder ihre eigenen Gefühle. Dieses alte Volk umarmt eine neue Welt mittels der Medien.  

Während der Feldforschung traf Tseyu Herrn Kelzang, einen nomadischen Analphabeten, der entweder nicht viele tibetische Wörter kennt, oder keinen Computer nutzt. Er ließ jemand die Pop-Lieder auf dem Handy hochladen. Das Handy ist ihm ein bester Speicher und Player.  

"Internet+ Geschäft" wird ein üblicher Lebensstil der Tibeter. Medien berichten, dass Tibet mit der Mobile Paymentsrate von 90,3% auf dem ersten Platz des chinesischen Onlinebezahlsystems der Alibaba Group steht. Die Bestellung aus Tibet ist höher als das durchschnittliche Niveau. Nach den Daten der Kommunikationsbehörde in Tibet, deckt der Mobilfunkempfang die tibetischen Dörfer zu 100% ab.

Autor: Wangxi

Übersetzung: China Tibet Online

(Editor:Soong)

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