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Yak-Ausstellung zur Feier des tibetischen Neujahrs

Datum: 19.03.2017,20:23:37 Quelle:China Tibet Online

Der 26. Februar war der Silvesterabend nach dem tibetischen Kalender. Mit einer Yak-Ausstellung im Hauptstadtmuseum wurden die in Beijing lebenden Tibeter sowie die Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich, die früher in Tibet gearbeitet haben und die tibetische Kultur lieben, eingeladen, gemeinsam das tibetische Neujahrsfest des Feuerhahnes zu feiern.

Dabei stellen die Erklärer in tibetischen Trachten den Besuchern die Sitten und Gebräuche des tibetischen Neujahrsfestes vor. Die beiden süßen Cartoon-Yak-Maskottchen vor dem Eingang der Ausstellungshalle tragen Hadas, die die tibetische Kultur symbolisieren, um die Besucher aus allen Richtungen zu empfangen. Der Organisator hat auch Qemar-Kasten ausgestellt, die für den Wunsch der guten Ernte auf dem Hochland stehen. Es handelt sich um einen Gegenstand zur Feier des tibetischen Neujahrsfestes für jede tibetische Familie.

Der Mitarbeiter des tibetischen Yak-Museums Tsering Droje erzählt, die fünf Getreidearten von Tibet umfassen Hochlandgerste, Erbse, Rapssaat, Weizen und Buchweizen, die für eine reiche Ernte und Glück stehen. „Am Morgen des ersten Tags des neuen Jahres bringt die Gastgeberin der Familie den Ernte-Kasten. Alle Familienangehörigen, von alt bis jung, nehmen ein bisschen Tsempa und klopfen diese mit dem Finger ab, um dem Himmel, der Erde und allen Kreaturen zu opfern.“

Am Ausgang gibt es Buttertee, Hochlandgerstenwein und Yak-Fleisch zu probieren. „Im 12. Monat nach dem tibetischen Kalender beginnt jede Familie in Tibet, Hochlandgerstenwein vorzubereiten. Während des Neujahrsfestes, das heißt vom 1. bis zum 15. des neuen Jahres, trinkt man jeden Tag den Hochlandgerstenwein, der nicht wegzudenken ist.“ Die Mitarbeiter des Yak-Museums haben extra fast 100 Flaschen Hochlandgerstenwein zur Verfügung gestellt, um den Besuchern Kostproben zu geben. Darüber hinaus bietet der Organisator den Besuchern tibetische Spezialitäten wie Buttertee und trockenes Yak-Fleisch zum kostenlosen Probieren an.

 

Eine mehr als 70 Jahre alte Beijinger Bürgerin mit dem Familiennamen Deng teilte China Tibet Online nach dem Besuch der Feier des tibetischen Neujahrsfestes mit: „Vor unserer Pensionierung hatten mein Mann und ich eine diplomatische Tätigkeit. In den 1970er und 1980er Jahren haben wir ausländische Gäste bei ihrem Tibet-Besuch begleitet. Die schöne Landschaft und die Kultur von Tibet haben mir schöne Erinnerungen gegeben, die unvergesslich sind.“ Es sei ihr 5. Besuch einer Yak-Ausstellung. Sie habe extra ein kurzes Video als Erinnerung gemacht, sagte sie weiter. Die Sprecherin des Hauptstadtmuseums, Yang Dandan, sagte, unter den Besuchern der Yak-Ausstellung gebe es auch viele Menschen, die früher in Tibet gearbeitet hätten. Seitdem Beijing Tibet Hilfe anbietet, hätten sie in Tibet gemeinsam mit den tibetischen Bauern und Viehhirten zur Entwicklung Tibets beigetragen. Tibet sei für sie etwas ganz Besonderes.

Quelle: China Tibet Online, people.cn

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor:Soong)

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