Thema:
Startseite > Meistgelesen

Das tibetischsprachige buddhistische Institut in Qinghai

Datum: 17.07.2017,10:43:25 Quelle:China Tibet Online

Das tibetischsprachige buddhistische Institut Qinghai wurde auf Rat des 10. Penchen Lamas im September 1986 ls religiöse Schüler für talentierte tibetisch-buddhistische Mönche gegründet. Das Institut darf die mittleren und unteren Grade Chiramba und Zenramba verleihen.

Das Institut liegt im landschaftlich, verkehrstechnisch und ökologisch schönen Guide in Hainan, Qinghai. Seit 2016 werden Mönche angenommen, von denen nun 136 in 4 Klassen studieren. Diese können einen vierjährigen Chiramba-Grad studieren, einen vierjährigen Zenramba, einen normalen zweijährigen College-Abschluss oder auch an Fortbildungen teilnehmen. Lerninhalte sind vor allem Erklärung von Massen, Prajna, mittlere Anschauung, völlige Askese, Lamrim Chenmo und der Weg zum Bodhisattwa, sowie Wissen über Politik, Recht und Kultur. Die buddhistischen Kurse werden von großen Mönchen verschiedener tibetisch-buddhistischer Schulen mit viel Wissen, vielreichen Erfolgen beim Erörtern von Sutras und Lehrerfahrung unterrichtet, während atheistische Lehrer Politik, Recht und Kultur unterrichten.

2017 plant das buddhistische Institut einen Zenramba-Kurs und einen Chiramba-Kurs in tibetischer Medizin und astrologischen Berechnungen mit jeweils 40 Schülern zu eröffnen.

Wer an Klausuren für die Kurse teilnehmen möchte, benötigt einen Schein für religiöses Personal oder einen Rinpoche-Schein, eine bestimmte Mönchs-Stufe und einen gesunden Körper. Die sich einschreibenden Leute sind also Mönche, die bereits an Klöstern gelebt haben und Grundlagen in religiösem Wissen haben.

Klausur-Inhalte werden in buddhistische Fächer, Kultur-Kurs und Politik/Recht-Kurs unterteilt. Es muss sich um buddhistische Klassiker wie Prajna, Lamrim Chenmo usw. handeln. Die Kultur-Klausur geht vor allem um tibetische Grammatik, Mandarin, Computer usw. Zeitgenössische Politik wird unterrichtet, damit die Mönche aus dem Kloster herausgehen und mit der Gesellschaft in Kontakt treten können und Maßnahmen und Regelungen verstehen, die Bürger verstehen sollten. Tibetisch-buddhistische Klausuren unterteilen sich normalerweise in mündliche und schriftliche Klausur. Die mündliche Klausur ist die Debatte von Sutras, eine traditionelle buddhistische Debattierform.
 

(Editor:Soong)

 

Menschen

Mehr>>
Tibet: Nomadenunternehmer Bianjiu Lunzhu     „Feldleiter“ in der Steppe in Nordtibet „Batman“ auf dem Hochplateau Tibetische Pensionen mit schönen Landschaften Tonmacher auf dem Hochplateau in Westsichuan
12345
  

Auch interessant