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Experten: Indien soll Lehren aus der Vergangenheit beherzigen

Datum: 14.08.2017,10:01:09 Quelle: German.people.cn

Am Donnerstag haben chinesische Experten die „verantwortungslosen Äußerungen“ des indischen Verteidigungsministers scharf kritisiert und merkten an, dass Indien die Lehren aus der Vergangenheit auf angemessene Art achten und sein widerrechtliches Betreten des chinesischen Gebiets unterlassen solle.

Gemäß der „The Times of India“ sagte Indiens Verteidigungsminister Arun Jaitley am 9. August, dass Indien aus dem Krieg mit China von 1962 „eine Lektion gelernt“ habe. Er fügte hinzu, dass die indischen Streitkräfte stark genug seien, um jede „Herausforderung für die Sicherheit des Landes“ zu erfüllen. Jaintley machte diese Bemerkungen inmitten der sich ausweitenden Spannungen zwischen China und Indien, wobei Indien sich seit fast zwei Monaten illegal auf chinesischem Gebiet aufhält und es keine Anzeichen für einen baldigen Rückzug gibt.

Dies ist nicht das erste Mal, dass indische Beamte andeuteten Streitkräfte einzusetzen, um die jüngsten Konflikte der beiden Nationen zu beenden. Indischen Medienberichten zufolge sagte der Chef der indischen Armee, Bipin Rawat, am 8. Juni, dass Indien für einen „2,5-Frontenkrieg“ gegen China, Pakistan und interne Sicherheitsbedrohungen bereit sei.

Als Antwort auf diese Bemerkungen berichtete Zhou Gang, ehemaliger Chinesischer Botschafter in Indien, der People’s Daily Online, dass Indien eindeutig keine wertvollen Lehren aus der Vergangenheit gezogen habe und kritisierte die indischen Behörden dafür, der Öffentlichkeit verfälschte Informationen einzuflößen.

„Die indischen Behörden hätten eine Menge dafür tun können, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern, aber stattdessen sehen sie China als Hindernis an, dass sie davon abhält die vorherrschende Macht in Südostasien zu werden, was eine typische Kalter Krieg-Mentalität ist“, sagte Zhou.

Guan Peifeng, außerordentlicher Professor des „China Institute of Boundary and Ocean Studies“ an der Universität Wuhan, sagte, Indiens Vordringen auf das chinesische Territorium sei grundlos und widerrechtlich. Er merkte an, Indien hege seit seiner Unabhängigkeit eine hegemoniale und koloniale Einstellung im Umgang mit Grenzstreitigkeiten mit anderen Nationen.

Unter der Beanspruchung der besonderen Privilegien und Vermächtnisse Großbritanniens in den umstrittenen Gebieten hat Indien Sikkim annektiert und Streitigkeiten in Tibet angeheizt. Außerdem hat Indien seine Macht dazu benutzt, Bhutan unter Missachtung seiner Souveränität zu beeinflussen. (Die Vergangenheit) hat gezeigt, dass die derzeitige ausweglose Situation nur eine weitere Darbietung der indischen Expansionspolitik darstellt“, sagte Guan.

Den Experten zufolge ändert Indiens Bluff nichts an der Tatsache, dass dadurch die internationale Ordnung und die regionale Stabilität gefährdet seien, wohingegen der widerrechtliche Grenzübertritt nicht von China und seinem Volk toleriert werde.

Am 7. August befanden sich immer noch 53 indische Soldaten und ein Bulldozer auf chinesischem Gebiet, berichtete das Newsportal haiwainet.cn.

(Editor: Daniel Yang)

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