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Panchen Lama hält buddhistisches Ritual im Chamdo-Kloster ab

Datum: 14.09.2017,12:31:09 Quelle:China Tibet Online

An einem Augustmorgen kam Champa Ling im Kloster Chamdo an, um ein buddhistisches Ritual abzuhalten. Die Mönche in der Halle der rituellen Statuen und auf dem Dach des Klostergebäudes bliesen in die Suona und die rituellen Hörner. Die Weihrauchbehälter tragenden Mönche führten den Weg an. Zwölf Wachmönche wahrten an den beiden Seiten die Ordnung. Die rituellen Schirme haltenden Mönche folgten danach. Im Schutz der Mönche ging der Panchen Lama zum Ritual in die Haupthalle.

In der Haupthalle überreichte der  Panchen Lama jeder Buddha-Statue einen Hada, faltete die Hände und betete für alle Kreaturen. Nach der Buddha-Ehrerbietung bestieg er den hohen rituellen Sitz und segnete die Opfer des Abhisheka für langes Leben. Nach der Segnung lasen die Mönche Sutren zusammen vor und überreichten dem 11. Panchen Lama die Glücks-Mandala-Scheibe.

Der Panchen Lama hielt für die Mönche das Abhisheka-Ritual für langes Leben ab und lehrte ihnen das Xambala-Gebetssutra, um für den Weltfrieden, die Stabilität des Landes und die Sicherheit des Volkes sowie das Glück aller Kreaturen zu beten. Seit neun Jahren hält der Panchen Lama für die Mönche und Gläubigen Abhisheka ab. Er kennt jede religiöse Regel gut, wie zum Beispiel das ständige Vorlesen von Mantra, das Halten von rituellen Gegenständen und das Vorlesen von Sutren. Inner- und außerhalb der Haupthalle des Chamdo-Klosters saßen Mönche und Gläubige, die das Sutren-Vorlesen und das Beten des Panchen Lama hörten. Zum Schluss überreichten die Mönche im Kloster Chamdo die „Drei-Schätze-Mandala-Scheibe“, auf der Buddha-Stauen, Sutren und buddhistische Pagoden stehen. Der Panchen Lama segnete sie nacheinander. Nach dem Abhisheka-Ritual ging der Panchen Lama ins rituelle Zelt auf dem Platz des Chamdo-Klosters und segnete die Gläubigen durch die Kopfberührung.

Manche Gläubige baten den Panchen Lama darum, in ihre Augen zu blasen, manche darum, ihre Gebetsketten zu segnen, und manche darum, ihre verletzten oder schmerzenden Körperteile zu berühren. Diese Bitten hat der 11. Panchen Lama alle befriedigt. Agya Tsegron aus dem Kreis Zogang sagte: „Alle Einwohner in meinem Dorf sind aufgeregt über den Qamdo-Besuch des Panchen Lama. Am frühen Morgen sind wir von Zogang ins Chamdo-Kloster gefahren und haben lange Schlange gestanden. Endlich haben wir den Meister gesehen und sind damit zufrieden. Die beschwerliche Fahrt hat sich gelohnt.“

Nach der Segnung bekamen die Gläubigen vom Panchen Lama rote Vajra-Knoten. Fast jeder Gläubige berührte den rituellen Gegenstand leicht mit der Stirn, um zu zeigen, dass er die Segnung bekommen hat. Ihr Glücksgefühl war kaum auszudrücken.

„Der Buddha strebt nicht nach Frieden und Glück für sich selbst, wünscht jedoch, dass alle Kreaturen nicht an Schwierigkeiten leiden.“ Vom sonnigen Mittag bis zu starkem Regenfall und dann bis zum Sonnenuntergang segnete der 11. Panchen Lama trotz Müdigkeit die wartenden Gläubigen, die einen langen Fußmarsch zurückgelegt hatten. Erst als alle Gläubigen die Segnung bekommen und fröhlich verlassen haben, beendete der Panchen Lama die Kopfberührung.


Der Autorinnen: Wang Shu, Li Yuanmei

(Editor:Soong)


 

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