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Tibetische Region in Yunnan: Freundeskreis Tashis

Datum: 18.10.2017,14:31:17 Quelle:China Tibet Online

Der 39-jährige Sina Tashi wohnt mitten auf einem Hang eines Berges. Am Berg ist der Mekong und hinter dem Berg ist der Meili-Schneeberg. Als typisches Wohnhaus im tibetischen Stil wird im Erdgeschoss Vieh gezüchtet und im 2. sowie 3. Stock wohnen Menschen. Seit vielen Jahren verdient Sina Tashi in erster Linie Geld durch die Sammlung von Matsutaki-Pilzen und Chinesischen Raupenpilzen, dem Handel mit Schaffellen und manch anderen kleinen Geschäften. Er ist relativ wohlhabend.

Im Jahr 2009 ist der Shanghaier Liu Jiewen auf Sita Tashi gestoßen. Sita Tashi sagte Liu Jiewei, dass der Ort, an dem er Chinesische Raupenpilze ausgrabe, sehr schön sei. Die Stelle heißt Cuogei und ist westlich von Kawa Gebo, dem Hauptgipfel des Meili-Schneeberges. Die Schönheit von Cuogei hat Liu Jiewen beeindruckt. Im nächsten Jahr hat er gekündigt und bei Sina Tashi fünf Jahre lang gewohnt. Sina Tashi hat eine Pension eröffnet.

Das Geld zur Eröffnung der Pension hat Liu Jiewen im Internet zusammengebracht. Sie haben nacheinander für Cuogei Stuben aufgebaut und nennen sie „Yongwu-Gemeinde“. Außerdem haben sie das eigene Wohnhaus von Sina Tashi in eine Familienpension umgebaut und ihm den Namen „Tashis-Zuhause“ gegeben.

Die Vorschläge der Freunde hat Sina Tashi allesamt akzeptiert. „Solange sie für den Tourismus meines Dorfes hilfreich sind, nehme ich sie an. Aber unsere Kultur kann nicht beschädigt werden, man kann Kaffee und Bier trinken, aber Buttertee darf nicht fehlen.“

Als von der Zukunft die Rede war, sagte Sina Tashi: „Ich will das ganze Dorf in den Tourismus involvieren, so dass man das Leben der Tibeter kennen lernen und die Dorfbevölkerung ein gutes Leben führen kann.“

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

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