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Der 11. Penchen Lama kommt mit dem Meister aus Hongkong zusammen

Datum: 15.03.2015, 08:30 Quelle: China Tibet Online

Der 11. Penchen Lama kommt mit dem Meister aus Hongkong zusammen

Der Penchen Lama schreibt „Trashi Deleg“ für die buddhistische Szene und die breite Bevölkerung von Hongkong.

Der 11. Penchen Lama kommt mit dem Meister aus Hongkong zusammen

Gyeltshen Norbu (rechts), Mitglied des ständigen Komitees der PKKCV und Vizevorsitzender des Chinesischen Buddhistenvereins, überreicht dem PKKCV-Mitglied, dem Meister Kuanyun, aus Hongkong ein Geschenk.

Der 11. Penchen Lama kommt mit dem Meister aus Hongkong zusammen

Gyeltshen Norbu (in der Mitte), Mitglied des ständigen Komitees der PKKCV und Vizevorsitzender des Chinesischen Buddhistenvereins, macht ein Foto mit den PKKCV-Mitgliedern aus Hongkong.

Am 9. März hat Gyeltshen Norbu, Mitglied des ständigen Komitees der PKKCV und Vizevorsitzender des Chinesischen Buddhistenvereins, in seiner Residenz in Beijing dem Meister Kuanyun, der auch PKKCV-Mitglied ist, eine Audienz gegeben.

Der Penchen Lama sagte den mitgereisten Hongkongern: „Ich freue mich sehr, Sie alle heute hier zu sehen. Im Alltag verfolge ich auch sehr die Entwicklung sowie Veränderungen in Hongkong durch das Fernsehen sowie die Medien.“

Er hat sich fröhlich daran erinnert, wie er im Jahr 2012 in Hongkong am dritten Weltbuddhistenforum teilnahm. Er sagte, damals habe er die Gelegenheit gehabt, nach Hongkong zu gehen und Kontakt zu Prominenten aller Szenen von Hongkong aufzubauen. Vor allem sei die Buddha-Sarira nach Hongkong gegangen. Hongkong habe viel Glück gehabt. Auch sei die Ausrichtung des dritten Weltbuddhistenforums reibungslos vonstatten gegangen. Alle Anwesenden hätten das Herz-Sutra rezitiert. Dies habe einen guten Eindruck bei ihm hinterlassen.

Bezüglich des Austauschs zwischen den beiden Seiten meint der Penchen Lama, dass der Buddhismus der drei großen Sprachfamilien einschließlich des tibetischen Buddhismus eine neue Entwicklungsphase habe. Die Kommunikation sowie der Kontakt zwischen den buddhistischen Zweigen der drei Sprachfamilien würden immer enger. Insbesondere sei der Kontakt zwischen der buddhistischen Szene von Festlandchina und der von Hongkong sehr eng. Er sagte: „Ich hoffe, dass der Glaubensgrundsatz und die Theorie des Buddhismus die harmonische Entwicklung der ganzen Gesellschaft fördern und die Herzen der Menschen belehren kann. Dadurch sollen das moralische und geistige Niveau unserer Gesellschaft erhöht werden.“

Als von der Modernisierung des Buddhismus die Rede war, verwies der Penchen Lama scharfsinnig darauf: „Der Buddhismus ist eine Disziplin zur psychologischen Forschung. Die strikte Einhaltung der Gebote ist die Grundlage der Existenz des Buddhismus. Wenn das Herz rein ist, dann ist die ganze Welt auch rein!“ Der Meister Kuanyun stimmte der Meinung des 11. Penchen Lama sehr zu.

Der Meister Kuanyun lud den 11. Penchen Lama sehr herzlich ein, bei Gelegenheit Hongkong nochmals zu besuchen. Außerdem hoffte der 11. Penchen Lama sehr, dass viele Menschen zu Besuch nach Tibet kommen könnten.

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