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Pilgern um Klöster im Jahr des Affen

Datum: 06.04.2016, 17:42 Quelle: China Tibet Online

Dieses Jahr ist das Jahr des Affen. Der Brauch in Tibet, wonach man im Jahr des Affen um die Klöster Sobu pilgert, kann auf eine Geschichte von tausend Jahren zurückblicken. Das Kloster Sobu befindet sich auf dem südlichen Abhang des Berges Sobu des Gebirges Drojeqam. Es wurde auf der steilen Felswand gebaut und liegt 4980 Meter über dem Meeresspiegel. Wenn man den Eingang des Klosters betritt, sieht man eine schmale Berghöhle. Darin gibt es keine Treppen. Man muss ein Seil in die Hand nehmen und nach unten rutschen. Wenn man durch die dunkle Höhle geht, gibt es einen Eingang, der weniger als einen Quadratmeter misst. Das ist der Ort, wo der Meister des tibetischen Buddhismus Padmasambhava die buddhistischen Lehren übte.

In der Höhle ist es dunkel und feucht. Es gibt darin keine Beleuchtung. Man muss mit dem Licht der Taschenlampe vorwärts kriechen. Wegen des engen Raums kann nur ein Mensch auf einmal kriechen. Die Höhle ist 500 Meter lang. Große und kleine Karsthöhlen sind miteinander verbunden. Legenden zufolge hat der Meister Padmasambhava hier drei Jahre drei Monate und drei Tage geübt.

Sobu ist ein Kloster der Nyingma-Schule. Der größte Schatz des Klosters ist eine Statue von Meister Padmasambhava, die nach Legenden von Indien hierher geflogen ist.


Pilgern um Klöster im Jahr des Affen

(Editor:Soong)

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