Thema:

Garten der Erleuchtung

Datum: 28.02.2017, 10:42 Quelle: China Tibet Online

 

Eine der ältesten chinesischen buddhistischen Organisationen - die Chinesische Buddhisten-Vereinigung (Changde-Str. 418., Jing'an Viertel, Shanghai) - hatte Verkehr mit dem 9. Penchen Lama, Zhao Piaochu und Nenghai, was zeigt, wie der Han- und tibetische Buddhismus sich in der Neuzeit austauschten.

Quellen zeigen, dass die Vereinigung ihren Ursprung gegen 1916 im privaten Garten der Brüder und Tabak-Firmengründer Jian Zhaonan und Jian Yujie hatte, den die Brüder nach ihrer Konvertierung zum Buddhismus in den Garten der Erleuchtung umtauften.

 

Erinnerungs-Stempel des Penchen Lama zur Zeit der Republik China 

Prof. Xirao Nima von der Zentralen Minzu-Universität erklärt, dass der 9. Penchen Lama 1923 nach Han-China reiste und dort für tibetischen Buddhismus missionierte und den Austausch zwischen der Han- und der tibetischen Kultur förderte.

Erinnerungs-Stempel des Penchen Lama zur Zeit der Republik China

1924 reiste er zur weiteren Missionierung zum Garten der Erleuchtung in Shanghai, was den Beginn des neuzeitlichen Gelangens des tibetischen Buddhismus nach Shanghai markierte. Später wurde er Träger des dortigen Bodhi-Instituts und gründete das Mongolisch-Tibetische Institut.

1947 missionierte Meister Neng Hai, der zweimal in Tibet Buddhismus lernte, im Garten der Erleuchtung für Tantra. Auch das damalige Institut der tibetischen Schrift und Austauschorgane des tibetischen und Han-Buddhismus wählten den Garten der Erleuchtung als Veranstaltungsort, was den Garten zum Zeugen eines Abschnitts der Geschichte des Austauschs der beiden Schulen macht.

 

Das Jing'an-Kloster zwischen Wolkenkratzern in Shanghai

 

Quelle: Tibteisches Handelsblatt

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)  

Auch interessant

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

640.jpg
12345