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Der vierte chinesische Reggong-Thangka-Wettbewerb in Tongren

Datum: 13.08.2018, 10:54 Quelle: China Tibet Online

Der vierte chinesische Regong-Wettbewerb für das Thangka-Malen fand am 8. August auf dem Regong-Kulturplatz in der Gemeinde Rongwo im Autonomen Bezirk Huangnan der Tibeter statt. 550 Thangka-Künstler und -Liebhaber sowie Experten und Gelehrte nahmen an dem Wettbewerb teil.


Eine Wettbewerbsteilnehmerin zeigt ihr Werk der Haufen-Stickerei.

Der Autonome Bezirk Huangnan der Tibeter ist die Heimat der weltbekannten Regong-Kultur. Seit Jahrhunderten beschäftigen sich zahlreiche Künstler mit dem Thangka-Malen in der Region Regong. Das Großartige an dem Ort ist, dass jeder Maler ist und es in jeder Familie Malzimmer gibt. So viele Künstler und so feine Malfertigkeiten sind in anderen tibetischen Regionen selten zu sehen.Informationen zufolge nahmen 467 Menschen an dem Wettbewerb des Thangka-Malens und 83 an der Kunst- und Kulturpräsentation von zwölf Arten, darunter Lehmskulptur, Haufen-Stickerei, Steingravur und Buddha-Präsentation, teil.


Ein Wettbewerbsteilnehmer demonstriert die Fertigkeit der Anfertigung von Butterskulpturen.

Der 27 Jahre alte Jiahua aus dem Dorf Jiachamo im Kreis Tongren des Autonomen Bezirks Huangnan der Tibeter hat zum dritten Mal am Thangka-Wettbewerb teilgenommen. Er begann mit sieben Jahren das Thangka-Malen zu lernen. „Seit 20 Jahre habe ich das Thangka-Malen gelernt. Die Fertigkeiten des Thangka-Malens wurden von meinem Großvater an meinen Vater und dann von meinem Vater an mich weitergegeben.“ Jahua sagte, beim Wettbewerb könne er einige Thangka-Liebhaber kennenlernen und die Gelegenheit bekommen, Meinungen mit ihnen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Padmaco lernt im Institut für Berufsausbildung des Autonomen Bezirks Huangnan das volkstümliche traditionelle Handwerk. Gemeinsam mit ihrem Lehrer nahm sie an dem Wettbewerb teil. Obwohl sie nur zwei Jahre das volkstümliche traditionelle Handwerk gelernt hat, meistert sie schon viele Fertigkeiten. „Thangka, Haufen-Stickerei, Steingravur, Hornschnitz sowie die Anfertigung von Lehmskulpturen und mit Seiden verbrämten Thangka haben wir an der Schule gelernt“, sagte sie. Seit der Kindheit mag sie das Malen und will später Thangka-Lehrerin werden.


Ein Wettbewerbsteilnehmer stellt ein mit Seide verbrämtes Thangka-Werk her.

Der Vize-Regierungschef des Autonomen Bezirkes Huangnan der Tibeter, Gengtai, teilte mit: „Dieser Wettbewerb bietet den Thangka-Künstlern, Liebhabern, Experten und Gelehrten in- und außerhalb des Bezirks eine Plattform des Austausches und gemeinsamen Lernens an.“ Die Veranstaltung ziele darauf ab, die dynamische Entwicklung der Regong-Kunst mit Thangka als Hauptinhalt zu fördern.

Mittlerweile entwickelt sich die Kulturindustrie im Autonomen Bezirk Huangnan der Tibeter. Mehr als 40.000 Leute beschäftigen sich damit. Das Jahreseinkommen beträgt 780 Millionen Yuan. Es handelt sich um einen Hauptkanal, durch den die Bauern und Viehhirten des Bezirks reich werden. Sie ist auch eine der wichtigen Wirtschaftsstützen, durch die Huangnan die grüne Wirtschaft verwirklichen kann.

Quelle: chinanews.com

(Redakteur:Soong)

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