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Der Panchen Lama gibt den Gläubigen Abhisheka für langes Leben

Datum: 21.08.2018, 09:39 Quelle: China Tibet Online

Der Panchen Lama hielt am 17. und 18. August im Kloster Dabu Xadrupling in der Stadt Lhoka des Autonomen Gebiets Tibet buddhistische Aktivitäten ab und gab den Gläubigen das Abhisheka für langes Leben. Während dessen pilgerte der Panchen Lama auch zur Anbetung zum See Lhamola Co.

Gyaca befindet sich im Mittellauf des Flusses Yarlung Zangbo in Südwest-Tibet und bedeutet in der tibetischen Sprache „Han-Salz“. Legenden zufolge hat die Prinzessin Wen Cheng ein Stück Salz hinterlassen, als sie hier vorbeiging. Daher ist dieser Ort Gyaca genannt worden.

Nach einer mehr als 40 Minuten langen Auto-Fahrt vom Bezirk Nêdong der Stadt Lhoka ausgehend entlang der Fernstraße 306 trat man in die Schlucht Dagu ein, wo es zwischen zwei Bergen einen Fluss gibt. Der Panchen Lama pilgerte zum Kloster Dabu Xadrupling und gab den lokalen Gläubigen das Abhisheka für langes Leben. Geführt von den Mönchen, die den Weihrauchbehälter in der Hand hielten und Souna bliesen, trat der Panchen Lama unter dem Schutz der Mönche, die den gelben Schirm in der Hand hielten, in die Dukang-Halle des Klosters Dabu Xadrupling ein und betete. Nach der Anbetung trat er auf den rituellen Sitz, las Sutren vor und nahm lächelnd die Opfergaben, wie Glücksscheiben, an, die die Mönche des Klosters fromm darbrachten. Dann segnete er die Mönche durch die Kopfberührung und verteilte ihnen Geschenke.

Das Kloster Dabu Xadrupling befindet sich in der Kreisstadt Gyaca und bedeutet Ort, an dem man Sutren erklärt und Übungen macht. Die buddhistische Debatte des Klosters übt einen großen Einfluss im tibetischen Buddhismus aus. Nach den buddhistischen Aktivitäten saß der Panchen Lama auf dem rituellen Sitz und hielt für die Gläubigen das Abhisheka-Ritual für langes Leben ab. Der ernst aussehende Panchen Lama las mit lauter Stimme das Abhisheka-Sutra vor und leitete die Gläubigen an, sich selbst zu reinigen und für alle Kreaturen wohlzutun. Nachfolgend rezitierte der Panchen Lama geschickt mit verschiedenen rituellen Gegenständen Mantra. Die Gläubigen vor Ort falteten die Hände und hörten konzentriert zu.

Nach dem Sutren-Vorlesen und Mantra-Rezitieren segnete der Panchen Lama mit einem lächelnden Gesicht und einer Urne des langen Lebens in der rechten Hand die Gläubigen, indem er mit dem Boden der Urne ihren Kopf leicht berührte. Dann verteilten die Mönche den Gläubigen heiliges Wasser und Obst. Die Gläubigen vor Ort nahmen die Segnung an. Nach dem Abhisheka-Ritual für langes Leben segnete der Panchen Lama auch die Gläubigen durch die Kopfberührung.

Autor:Wangshu; Taschi

(Redakteur:Soong)

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