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Tibetische Messer aus Lhazê bei Touristen sehr beliebt

Datum: 30.08.2018, 09:34 Quelle: China Tibet Online

Die tibetischen Messer sind am repräsentativsten unter den zahlreichen Kunsthandwerken Tibets. Die tibetischen Messer haben die Funktionen Arbeit, Leben, Selbstverteidigung und Dekoration.

Die tibetischen Messer aus Lhazê werden vor allem im Dorf Lazixue im Kreis Lhazê im Zentrum der Stadt Xigazê hergestellt. Sie haben bereits eine Geschichte von über 1000 Jahren. Bei den tibetischen Messern dieser Region wird zwischen langen, kurzen und kleinen Messern unterschieden. Ein langes Messer ist maximal 1 Meter lang, ein kurzes 40 Zentimeter und ein kleines lediglich gut zehn Zentimeter.

Der allgemeine Herstellungsprozess der tibetischen Messer umfasst Schmelzen, Formengießen, Schlagen zum Formen, Gravieren und Einsetzen, Schweißen und Zusammensetzen, Verstärken, Honen, Feinschnitzen und mit Magnesium polieren usw.

Die tibetischen Messer aus Lhazê werden aus Stahl geschmiedet. Die Bearbeitung ist fein und das Messer ist sauber und glänzend. Überdies ist die Klinge sehr scharf. Des Weiteren werden die Griffe aus Rinderhorn oder Holz gemacht. Um diese werden dann Silber-, Bronze- oder Eisendrähte gewickelt. Bei exklusiven Griffen werden die Spitzen mit einer Bronze- oder Eisenschicht umhüllt. In manche wird Silberschmuck eingesetzt. Die Scheiden sind sehr fein. Sie werden mit Silber oder Bronze umhüllt. In manche werden Blumen- oder Tiermuster eingraviert und bei manch anderen wird gar Juwel eingesetzt. Einige werden sogar vergoldet. So wirken sie sehr exklusiv. Bei den tibetischen Messern, die in Xigazê hergestellt werden, sind diejenigen aus Lhazê am bekanntesten. Ihre Klingen sind hart, die Gravur ist fein und die Form ist unkompliziert. Daher sind sie nicht nur unter der einheimischen Bevölkerung, sondern auch unter den Touristen aus dem In- und Ausland sehr populär.

Im Jahr 2007 wurden die tibetischen Messer aus Lhazê in die zweite Liste des immateriellen[1]  Kulturerbes des Autonomen Gebiets Tibet aufgenommen; 2008 wurden sie in die zweite Liste des staatlichen, kulturellen Erbes aufgenommen.

Quelle: www.tibetnews.com

(Redakteur:Soong)
 

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