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Tibetische Modenschau im Qomolangma-Hauptquartier

Datum: 31.08.2018, 09:00 Quelle: China Tibet Online

Eine tibetische Modenschau zum Thema „Aufblühen der Kelzang-Blumen“ wurde im Hauptquartier, das nahezu 5200 Meter über dem Meeresspiegel liegt, eröffnet. 14 Models aus Tibet hatten den Qomolangma als Hintergrund und präsentierten 30 Kleidungsstücke, die chinesische Designer entworfen hatten.

Vor dem Hintergrund des blauen Himmels, weißer Wolken und der schneebedeckten Berge liefen 14 Models auf der Bühne am Fuß des Qomolangmas. Die Damen auf der Bühne hatten nicht mehr den „kalten“ Blick nach vorn wie auf konventionellen Bühnen. Außerdem mussten sie dabei immer wieder auf den Weg hinunterschauen. 

„Man muss ganz vorsichtig sein, wenn man auf solchen unbearbeiteten Wegen läuft. Kiesel sind überall. Mit hohen Schuhen fällt man ganz leicht hin“, sagte das Model Ngawang Qüzong, das an der Universität Tibet studiert hatte. „Bei der Modenschau am Fuß des Qomolangma ist die Bühne primitiv und einzigartig. Dies unterscheidet sich von allen Shows, an denen ich früher teilnahm.“

Die Bekleidungskultur des tibetischen Volkes hat einzigartige regionale Besonderheiten und Besonderheiten des eigenen Volkes. Dies hängt aufs Engste mit den Wohnbedingungen, dem Klima und der Lebensweise der Tibeter auf dem Hochplateau zusammen. Im Juni 2008 wurde die tibetische Tracht offiziell in die Liste der Vertreter des immateriellen Kulturerbes des Staates aufgenommen. 

„Die modernen tibetischen Trachten werden vor allem aus Seide, Satin oder Leinen usw. gemacht. Die traditionellen Pulu-Teppeiche sind bei weitem seltener geworden. Jedoch sind die Aufmachungen der tibetischen Trachten erhalten geblieben“, sagte der Designer Pupu. „Die neuartigen Trachten sind praktisch zum Anziehen. Wie Kleider oder Qipao kann man sie sich selbständig anziehen.“

Im Vergleich mit traditionellen tibetischen Trachten sind die neuartigen Trachten beliebter unter den jüngeren Leuten. Neben den Neuheiten der Materialien wurden den Details des Designs viele moderne Elemente beigemischt, was die tibetische Mode moderner macht. „Die tibetischen Trachten, die die Designer entworfen haben, sind alle schön. Sie gefallen mir“, sagte Ngawang Qüzong. 

Zuständige meinen, dass diese Modenschau am Prinzip festhalte, dass keine Erde gegraben und keine Bühne aufgebaut werde. Nur zwei Zelte stünden den Models zum Auftragen von Make-up zur Verfügung. Dadurch werde der ursprüngliche Zustand aufrechterhalten und der Umwelt werde kein Schaden zugefügt. Nach der Veranstaltung nehme jeder seinen eigenen Müll mit und keine Spur werde hinterlassen.

Quelle: Xinhua.net

(Redakteur: Daniel Yang)

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