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Das früheste tibetische Neujahrsfest in der Region Gongbo in Nyingchi

Datum: 13.11.2018, 09:02 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem hat die Region Gongbo in der tibetischen Stadt Nyingchi, darunter die Kreise Mainling und Gongbo'gyamda, das früheste tibetische Neujahrsfest – das Gongbo-Neujahrsfest – gefeiert. Vom 6. bis zum 8. November fand die touristische Veranstaltung „Nyingchi-Reise im Winter und Erleben des Gongbo-Neujahrsfestes“ in den Landschaftsgebieten wie Basum Co und Lunang in Nyingchi statt. Die Vertreter von mehr als 30 tibetischen Reisebüros haben in den Familien der tibetischen Bevölkerung das Gongbo-Neujahrsfest intensiv erlebt.

„Gutu“ ist der aus Mehl, Rind- oder Schaffleisch, Gänsefingerkraut, Rübe und Hochlandgerste gekochte Brei von Mehlklößen. Vor dem Breikochen werden neun spezielle Mehlklöße von gleicher Größe zubereitet. Dort hinein werden neun Dinge gefüllt. Jedes Ding hat seine eigene spezielle Bedeutung. Wer diese Dinge im „Gutu“ hat, soll sie vor allen Menschen ausspucken. Durch diese Tradition betet man um Glück, gutes Wetter und reiche Ernte für das kommende tibetische neue Jahr sowie um ein langes Leben.

Die in „Gutu“- Mehlklößen versteckten neun Dinge sind Stroh für die rituelle Säule der Ewigkeit und für Glück, Gänsefingerkraut für Leckerbissen und Glück, Yakdung für Unerschöpflichkeit, Schafwolle für Sanftheit und Güte, Porzellan für Gammler, Salz für Faulheit, Holzkohle für Grausamkeit, Paprika für Scharfzüngigkeit, und schwarze Sojabohne für Geiz.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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