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Kreis Markam sucht nach neuen Projekten des immateriellen Kulturerbes

Datum: 18.04.2019, 09:28 Quelle: China Tibet Online

Neulich haben die Inspekteure kultureller Ressourcen des Kreises Markam der Stadt Qamdo in Tibet beim Besuch des Handwerkers Tenzin Chilai überraschenderweise ein neues immaterielles Erbe entdeckt, und zwar die Fertigungstechniken des Salzlakekübels und Wohnhäuser der Mitarbeiter der Salzherstellung.

Beim Besuch hat der Handwerker Tenzin Chilai die Geschichte der Wohnhäuser der Salzmacher und den eigenen Prozess der Salzlake-Kübel präsentiert. Es heißt, die Kübel werden aus der Wolle schwarzer Ziegen, Birkenrinde usw. gemacht. Diese Materialien werden allesamt vor Ort erzeugt. Daher sind die Formen sehr schön und die Kübel können lange Zeit genutzt werden. Überdies zeigen die Kübel deutliche Merkmale des dortigen Lebens. Ihr Stil ist rau, schlicht, aber auch fein. Die Techniken werden seit 1300 Jahren tradiert und Tenzin Chilai gehört zur fünften Generation, die diese Technik pflegt. Schon als Kind hat er zugesehen, wie sein Großvater und sein Vater die Kübel gefertigthaben.

Das Wohnhaus der Salzmacher hat eine Geschichte von mehr als 300 Jahren und ist ein einstöckiges Gebäude mit einer Stein-Holz-Struktur. Es hat eine Fläche von rund 20 Quadratmetern und eine Höhe von etwa 230 Zentimetern. Außer den Mauern besteht das Haus aus Holz. Zu betonen ist, dass die Fenster aus Holz sind und durch Schieben geöffnet werden. Daher sind sie einfach und halten lang. Die ganze Einrichtung des Hauses hat die Lebensverhältnisse der damaligen Salzmacher rekonstruiert. Es ist einfach, aber fein und zeugt an zahlreichen Stellen von der Intelligenz der Salzmacher.

Redakteur: Krystal Zhang

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