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Bilder über das Liangzhou-Gespräch zwischen Godan und Pandita

Datum: 02.07.2019, 09:00 Quelle: China Tibet Online

In der Geschichte von 5000 Jahren wurde China von verschiedenen Nationalitäten bewohnt. Sie hingen voneinander ab, lebten harmonisch zusammen, entwickelten sich Hand in Hand und haben gemeinsam die spektakuläre und glänzende Zivilisation der chinesischen Nation geschaffen. Die Tibeter zählen zu den 56 Nationalitäten, die die Zivilisation der chinesischen Nation geschaffen haben. Das Bild zeigt die „Fünf Ehrwürdigen Meister“ der Sakya-Schule.

Im Jahr 1247 führten der tibetische lokale religiöse Führer Sakya Pandita, der die tibetische Lokalregierung vertrat, und der mongolische Prinz Godan, der die Regierung des mongolischen Khans vertrat, im heutigen Wuwei der Provinz Gansu das „Gespräch in Liangzhou“. Dabei wurde das „Schreiben Sakya Panditas an die tibetischen Herrscher“ veröffentlicht, womit Tibet offiziell ins chinesische Territorium aufgenommen und zu einem administrativen Gebiet unter der Herrschaft der Zentralregierung der Yuan-Dynastie wurde. Das Bild zeigt das erhabene Kloster Sakya in Tibet.

Im August 1246 trafen Pandita und seine Begleitung in Liangzhou ein. Damals nahm Godan an der Inthronisationsfeier des Güyük Khans in der mongolischen Hauptstadt Karakorum teil. In der Wartezeit nahm Pandita aktiv Kontakte mit Persönlichkeiten verschiedener Seiten auf und informierte sich über die Situation der Mongolei und die Gesamtlage der Welt. Er sah, dass die Gläubigen verschiedener Schulen von Liangzhou harmonisch zusammenlebten, und entschied sich, bei dieser Gelegenheit die buddhistischen Lehren zu verbreiten. Das Bild zeigt die Ankunft von Pandita und seiner Begleitung in Liangzhou.

1247 kehrte Godan von Karakorum nach Liangzhou zurück und traf zum ersten Mal Pandita. Beide Seiten waren zu einem einträchtigen Gespräch zusammengekommen und hatten einander freundlich respektiert. Godan fragte Pandita nach Politik, Wirtschaft, Sitten und Gebräuchen von Tibet und wendete sich mit Fragen über buddhistische Lehren an Pandita. Godan meinte, dass der intelligente und gelehrte Pandita den Bedingungen der auswählten Person entsprach. Das Bild zeigt das einträchtige Gespräch zwischen beiden Seiten.

Vor dem Gespräch war Godan krank und lag im Bett. Pandita besuchte von sich aus das Schlafgemach von Godan und betete für ihn. Nachdem Godan wieder gesund geworden war, hatte er mehr Zuversicht in Pandita und behandelte ihn mit besserer Etikette. Das Bild zeigt Pandita, der für Godan betet.

Im August 1247 kamen der Vertreter der mongolischen Regierung Godan und der tibetische Vertreter Pandita im Huanhua-Tempel in Liangzhou zum Gespräch über Tibets Zugehörigkeit zusammen. Die beiden Seiten hatten durch eine Reihe von Verhandlungen einen Konsens erreicht. Das Gespräch in Liangzhou war erfolgreich, so dass die Völker Tibets und der Mongolei einen Krieg vermieden und seitdem friedlich zusammenlebten und freundlichen Austausch betrieben. Das Bild zeigt das erfolgreiche Gespräch in Liangzhou.

Nach dem Gespräch schrieb Pandita an die Herrscher von Mönchen und Laien in verschiedenen Regionen von Tibet sowie seine Verwandten, Freunde und Schüler, nämlich das „Schreiben Sakya Panditas an die tibetischen Herrscher“, und erklärte, dass die mongolische Kaiserfamilie den tibetischen Glauben respektiere und den Führer der Sakya-Schule ermächtige, die tibetischen politischen und religiösen Angelegenheiten zu verwalten. Die Mönche und Laien von Tibet waren aufgeregt, nachdem sie das Schreiben gelesen hatten. Das Bild zeigt Pandita, der schreibt.
Im Winter 1251 rief Pandita Chögyel Phagpa herbei, deutete an, dass er bald das Nirwana machte, und teilte mit: „Es wird Zeit, dass du dich der Religion und allen Kreaturen widmest. Du sollst dir den Eid, den du mir vorher geleistet hast, fest einprägen.“ Der 17 Jahre alte Phagpa ist zum Nachfolger von Pandita und zum fünften Meister der Sakya-Schule geworden. Im Alter von 70 Jahren machte Pandita im Huanhua-Tempel das Nirwana. Das Bild zeigt Pandita, der das Nirwana macht.

Dieses historische Ereignis des Gesprächs in Liangzhou ist ein großes Ereignis in der Geschichte der Entwicklung der Beziehungen zwischen der tibetischen Lokalregierung und der chinesischen Zentralregierung und von Bedeutung eines Meilensteins. Die Mongolen und die Tibeter haben gemeinsam wichtige Beiträge zur Schaffung der friedlichen Vereinigung des Vaterlandes und zur Entwicklung der nationalen Einheit geleistet. Das Bild zeigt einen Korridor im Kloster Sakya von Tibet.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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