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„Langsa Wenbang“ wird im Dorf Comai aufgeführt

Datum: 29.08.2019, 09:03 Quelle: China Tibet Online

 

Das Dorf Comai bedeutet in der tibetischen Sprache „Dorf unter dem See“ und befindet sich im Bezirk Doilungdêqên der Stadt Lhasa des Autonomen Gebiets Tibet, mehr als 50 Kilometer von Lhasa entfernt. Am 23. August fand die Veranstaltung für Landschaftsfotografen „Das neue friedliche, schöne Tibet“ im Bezirk Doilungdêqên der Stadt Lhasa statt. Es war gerade während des Ongkor-Festes. Die Tibet-Oper-Stück „Langsa Wenbang“ wurde im Dorf Comai aufgeführt. Die Fotografen und Dorfeinwohner trafen zusammen und feierten gemeinsam das Fest.

Die Tibet-Oper Comai blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Damals besuchte der 7. Dalai Lama Kelsang Gyatsho das Kloster Comai im Dorf Comai und arbeitete die Disziplin des Klosters aus. Um ihn zu begrüßen, wurden dort Tibet-Oper und Cho-Tanz aufgeführt. Damit war Kelsang Gyatsho sehr zufrieden. So wurde das Tibet-Oper-Ensemble Comai offiziell gegründet und gibt jedes Jahr während des Sho-Dun-Festes in Lhasa Aufführungen.

Informationen zufolge zählt das vom Tibet-Oper-Ensemble Comai aufgeführte Stück „Langsa Wenbang“ zu den acht großen Tibet-Oper-Stücken und erzählt die Geschichte eines Mädchens namens Langsa Wenbang in der Region Gyangzê in Süd-Tibet. Sie wurde gezwungen, den Sohn eines lokalen Grundherrn zu heiraten. Dann wurde sie zu Tode geprügelt. Ihre Seele kehrte wegen der Beziehungen zum Buddhismus wieder zur Welt zurück, und sie wurde eine Nonne. Außerdem brachte sie die Familie des Grundherrn dazu, sich zum Buddhismus zu bekehren.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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