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【Alte Fotos】 Szenen der tibetischen Feiertage

Datum: 12.11.2019, 12:43 Quelle: China Tibet Online

In Tibet gibt es zahlreiche traditionelle Feste. In einem Jahr werden unzählbare große und kleine Feste gerechnet nach dem tibetischen Kalender gefeiert. Fast jeden Monat gibt es Feiertage. Zugleich haben diese Feiertage vielfältige Inhalte und Formen. Das tibetische Neujahrsfest zählt zu den wichtigsten tibetischen Feiertagen und beginnt am 1. Tag des ersten Monats nach dem tibetischen Kalender. Anfang des 12. Monats nach dem tibetischen Kalender beginnt man, die Häuser zu reinigen und die Festartikel vorzubereiten. Ob Mann oder Frau, alt oder jung, alle erwarten die Ankunft des tibetischen Neujahrs.

Das tibetische Neujahrsfest wird in Tibet zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert. Zum Beispiel beginnt das Neujahrfest – das feierlichste Fest im Jahr – in der Region Gongbo der tibetischen Stadt Nyingchi am 1. Tag des 10. Monats nach dem tibetischen Kalender. Während des Gongbo-Neujahrsfestes finden Veranstaltungen wie das Teufel-Austreiben, das Einladen des Hundes zum Bankett, das „Jieda“-Essen und das Wasser-Tragen statt. Der 4. Monat nach dem tibetischen Kalender wird als „Sagya-Dawa-Monat“ und auch „Dixiu-Monat“ bezeichnet. Es handelt sich um den Monat, in dem Schakjamuni geboren wurde, die Erleuchtung bekam und das Nirwana machte. Deswegen finden in diesem Jahr verschiedene Gedenkaktivitäten statt. Der 15. Tag des 5. Monats nach dem tibetischen Kalender ist das Lingka-Fest, das für den Welttag der Weihrauchverbrennung und den Weltfreudentag steht. In dieser Zeit ist auf dem tibetischen Hochland Frühling. An dem Tag gehen die Tibeter, die die Natur lieben und sich gut auf Gesang und Tanz verstehen, in festlicher Kleidung mit Hochlandgerstenwein, Buttertee und verschiedenen leckeren Lebensmitteln zum Garten. Dort stellen sie Zelte auf, singen und tanzen im Schatten, während sie Getränke und Leckereien genießen. Zwischen dem 7. und dem 8. Monat nach dem tibetischen Kalender schlagen die Tibeter in festlicher Kleidung Trommeln und Gongs und streifen durchs Feld, um für eine reiche Ernte zu beten. Sie tanzen und singen in vollen Zügen. Es gibt auch einen Reit- und Bogenschießen-Wettbewerb. Am 11. November 2014 wurde das Ongkor-Fest durch die Genehmigung des Staatsrates in die vierte Liste des immateriellen Kulturerbes auf Staatsebene aufgenommen.

Die „Pferderennen-Versammlung“ ist eine große Feierlichkeit auf dem tibetischen Hochland. Die Viehhirten reiten in bunter festlicher Kleidung mit reichlichen Lebensmitteln aus allen Richtungen zum Bolzplatz und stellen dort schöne Zelte auf. Während der Pferderennen-Versammlung finden neben den traditionellen Disziplinen wie Pferderennen, Bogenschießen und Reitkunstshows auch Stein-Heben, Tauziehen und Ringen statt. Das Sho-Dun-Fest wird Ende des 6. Monats und Anfang des 7. Monats nach dem tibetischen Kalender gefeiert und blickt auf eine lange Geschichte zurück. „Sho“ steht in der tibetischen Sprache für „Joghurt“ und „Dun“ für „essen“. Deswegen heißt das Sho-Dun-Fest auch Fest des Joghurt-Essens. Weil es während des Sho-Dun-Festes große Tibet-Oper-Aufführungen und die feierlichen Präsentationen von riesigen Buddha-Thangka-Bildern gibt, wird das Sho-Dun-Fest auch als „Tibet-Oper-Fest“ und „Buddha-Präsentationsfest“ bezeichnet.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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