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Deutliche Neujahrsstimmung auf Straßen Lhasas und zahlreiche Neujahrsartikel stehen zur Verfügung

Datum: 03.03.2020, 16:41 Quelle: China Tibet Online

Auf der Qümi-Straße schwankten Reihen bunter Gebetsmühlenfahnen im Wind. An den Bäumen waren Tashi Sambo und Phurbu Tsering gerade dabei, Gebetsmühlenbäume zu nähen. Tashi Sambo sagte, dass sie jedes Jahr von Lhünzhub herkommen, um Gebetsfahnenbäume zu verkaufen. Diesmal ist er mit sechs weiteren Personen vor über einem Monat vom Kreis Lhünzhub gekommen. Sie wollen nämlich das Fest ausnutzen, um etwas Geld für die Familie zu verdienen. „Wir nähen jeden Tag an dieser Stelle und haben bis heute schon mehr als 900 Gebetsfahnenbäume genäht. Wir schätzen, dass wir hier bis zum 25. Februar bleiben, bevor wir heimkehren“, sagte Tashi Sangbo.

Außer Gebetsfahnenbäumen ist Kasai auch ein unentbehrlicher Neujahrsartikel. Das ist eine Art frittierter Lebensmittel mit Mehl (manchmal wird auch Butter beigemischt). Es hat unterschiedliche Formen und ist eine bei Tibetern sehr bebliebte Delikatesse.

Ein Teehaus in der Nähe der Bushaltestelle am Nordtor des Longwangtan-Parks ist heute schon in einen Kasai-Imbiss umgebaut worden. Im Lokal werden unterschiedliche Kasai-Formen, wie ohrenförmiges, schmetterlingförmiges, streifenförmiges, eckiges, rundes Kasai etc., angeboten. In der Regel wird Kasai sofort verkauft, nachdem es gekocht worden ist. Gäste können den ganzen Zubereitungsprozess von Kasai verfolgen. Auf einer Seite und in der Mitte des Lokals waren ordentlich unterschiedliche Formen von Kasai platziert. Hinten links im Laden war ein großer Wok mit Öl. Dort frittierte ein Mitarbeiter Kasai. Nach einer kurzen Zeit war das goldbraune Kasai fertig.

Auf der anderen Seite wurden geschnittene, gefärbte Teigscheiben durch Mitarbeiter zu verschiedenen Formen, wie Streifen, eckigen Formen, runden Formen, Schmetterlingen etc.,geknetet. Danach wurden sie in den Öl-Wok gelegt, bis sie goldbraun wurden. Kurz vor dem Herausholen ließ man Öl abtropfen und Zucker wurde darauf gestreut. Damit ist das süße, leckere, vielfältige Kasai fertig zubereitet. „Unser Kasai schmeckt besonders gut. Seit so vielen Jahren verkaufen wir es und haben schon viele Stammkunden.“

Außer Gebetsfahnenbäumen und Kasai sind Butterblumen, Luosa Medog etc. unentbehrliche Neujahrsartikel der Tibeter. Zahlreiche Neujahrsartikel tauchen auf Straßen auf und sorgen für eine stärkere Neujahrsstimmung.

Quelle: Handelsblatt

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