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Polizisten im tibetischen Lhoka erschaffen Oase

Datum: 13.04.2020, 10:18 Quelle: China Tibet Online

Können Oasen in der Wüste entstehen? Viele Menschen zweifeln vielleicht daran. Auf diese Frage antworteten die Polizisten der Abteilung für die Grenzkontrolle der tibetischen Stadt Lhoka mit sicherer Gewissheit: „Ja, ganz bestimmt!“

Am 9. April gingen die Polizisten mit Baumsetzlingen, Aushebmaschinen, Schaufeln und Eimern erneut in das Wüstengebiet am Fluss Yarlung Sangbo, um die gemeinnützige Baumpflanzaktion freiwillig durchzuführen.

Inzwischen fanden die Schritte des Prozesses, nämlich das Graben von Löchern, die Pflanzung, die Füllung der Löcher mit Erde und die Bewässerung statt. Innerhalb von drei Stunden wurden mehr als 300 Setzlinge in den Boden gesetzt. Der „Traum von der Oase“ der Polizisten wird bald verwirklicht.

„An demselben Tag im vergangenen Jahr haben wir mehr als 300 Setzlinge im angrenzenden Gebiet gepflanzt. Als ich heute vorbeikam, sah ich, dass viele von ihnen bereits grüne Blätter bekommen haben, was dem Fluss Yarlung Sangbo viel Frühlingsdynamik und Vitalität bringt.“ Gegenüber der Kamera deutete der Polizist Sun Songlin auf einen nicht weit entfernten kleinen Wald.

„Grüne Berge und klare Flüsse sind so wertvoll wie Berge aus Gold und Silber. Die Hoffnungsbäume, die wir heute gepflanzt haben, werden in der Zukunft zu Lebens- und Glücksbäumen heranwachsen“, so der Polizist Liu Bingge.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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