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Laba-Fest: 6600 Besucher essen im Yonghe-Tempel Brei

Datum: 26.01.2018, 18:17 Quelle: China Tibet Online

Der 24. Januar, der achte Tag des Dezembers nach dem chinesischen Mondkalender, ist der Tag, an dem in China das traditionelle "Laba-Fest" gefeiert wird. Schon vor der Morgendämmerung bildet sich vor dem Yonghe-Tempel in Beijing eine lange Schlange. Besucher aus dem ganzen Land, ja sogar ausländische Touristen warten hier, um Laba-Brei zu essen und an den traditionellen Gebeten teilzunehmen.

 

Mönche des Yonghe-Tempels servieren den Touristen Laba-Brei.

Am 9 Uhr morgens fing die Laba-Brei-Veranstaltung an. Die Mönche und Mitarbeiter des Tempels standen an diesem eisigen Wintertag stundenlang in der Kälte, um den Besuchern Schälchen mit heißem Brei zu servieren.

Jedes Jahr müssen die Mönche und Mitarbeiter des Tempels schon ein paar Tage vor dem Laba-Fest mit den Vorbereitungsarbeit beginnen. Der Laba-Brei wird aus 30 Zutaten zubereitet, darunter Reis, Hiobsträne, Kastanien, getrocknete Longane und rote Bohnen. 

Es wurde berechnet, dass an diesem Vormittag insgesamt 98 riesige Töpfe mit 2,5 Tonnen Brei angeboten wurden. Die mehr als 6600 Besucher aßen den leckeren Reisbrei komplett auf.

Als ein kaiserlicher Tempel der Qing-Dynastie ist der im Jahr 1694 gebaute Yonghe-Tempel die ehemalige Residenz des Prinzen Yinzhen (später Kaiser Yongzheng), welche 1744 unter Kaiser Qianlong (Yinzhens Sohn) zu Ehren seines Vaters in einen lamaistischen Tempel umgebaut wurde. Der schon 200 Jahre alte Tempel hält bis heute an der Tradition, den Gläubigen zum Laba-Fest Brei anzubieten, fest.

Am Laba-Fest Brei zu essen ist eine Sitte, die im Buddhismus eine tiefere Bedeutung hat.  Es geht die Sage, dass Siddhartha Gautama, Begründer des Buddhismus, an diesem Tag erleuchtet wurde. Zum Andenken servieren die buddhistischen Gläubigen jedes Jahr an diesem Tag den Laba-Brei.

 

Ausländische Touristen probieren den Laba-Brei.

 

Autor: Chen Weiguo

Quelle: China Tibet Online 

Übersetzt von China Tibet Online 

Editor: Li Hongqing

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