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Hundert Jahre alte Volkslieder auf dem tibetischen Hochland als immaterielles Kulturerbe

Datum: 22.07.2019, 08:59 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem hat der Bezirk Ledu der Stadt Haidong der Provinz Qinghai die einmal im Jahr stattfindende „Huaer“-Party des Qutan-Klosters organisiert. Die Gesangsparty des Qutan-Klosters ist ein lokaler Tempelmarkt und findet drei Tage vom 14. bis zum 16. des 6. Monats nach dem chinesischen Mondkalender statt. Sie wurde in die erste Liste des chinesischen immateriellen Kulturerbes auf Staatsebene aufgenommen.

Informationen zufolge handelt es sich bei „Huaer“ um die Volkslieder, die sich umfassend in den westchinesischen Provinzen wie Qinghai, Gansu, Ningxia, Xinjiang und Tibet verbreiten. Diese volkstümliche Vortragskunst ist von der hier lebenden Bevölkerung verschiedener Nationalitäten, darunter Han, Hui, Tibeter, Dongxiang, Baoan, Tu und Sala, durch die Sehnsucht nach der Heimat und während der schwierigen Arbeit improvisiert geschaffen worden. Qinghai zählt zu den Quellgebieten von „Hehuang-Huaer“, und die Stadt Haidong wird als „Heimat von Huaer“ bezeichnet.

Der Sekretär des Parteikomitees der Gemeinde Qutan des Bezirks Ledu der Stadt Haidong, Wang Tianshan, sagt, die kontinuierliche Organisation der „Huaer“-Party des Qutan-Klosters könne die traditionelle Volkskultur effektiv schützen, verbreiten und entfalten, und sei auch eine wichtige Maßnahme, durch die das kulturelle Leben der Bevölkerung der Gemeinde vielfältig wird.

Quelle: chinanews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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