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Essenskultur: Früher voller Entbehrung – heute immaterielles Kulturerbe

Datum: 08.08.2019, 09:12 Quelle: China Tibet Online

Früher war Essen knapp. Heute wurde die Handfertigkeit für die Zubereitung des guten Essens in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. In den vergangenen Dutzenden Jahren haben die leckeren Gerichte die Veränderung der Zeit bestätigt.

In den 1950er Jahren hat ein Leiter von Li Wangfu aus Shandong ihn gefragt, ob er Westchina unterstützen wollte. Er sagt, damals hätte er eigentlich gar keine Ambitionen gehabt, ein Pionier der Erschließung von Westchina zu werden. Mit dem schlichten Gedanken, dass es wäre gut, sich statt zu essen, ist er am damals armen und rückständigen Bahnhof Xining von Qinghai angekommen.

Anders als die Menschen wie Li Wangfu, die in Qinghai den Lebensunterhalt verdienen, hat Han Jinlu, der in der gastronomischen Industrie im Kreis Hualong der Provinz Qinghai schon berühmt ist, vor 30 Jahren eine andere Lebensentscheidung getroffen. „Unsere Heimat leidet sehr oft an Dürre. Das geerntete Getreide war nicht ausreichend. Es gab kein Einkommen. Das Leben hat uns gezwungen, weit zu reisen und Nudel-Restaurants zu bewirtschaften.“

Mittlerweile ist Hualong zu einem wirklichen „Kreis der Nudeln“ geworden. In diesem Kreis gibt es insgesamt 230 „Nudel-Dörfer“. Fast 100.000 Menschen bewirtschaften in 270 großen und mittleren chinesischen Städten 15.000 Nudel-Restaurants. Das Jahreseinkommen beträgt mehr als 10 Milliarden Yuan. Die Nudel-Wirtschaft ist die Hauptmethode, durch die die Bauern ihr Einkommen erhöhen.

Der einmonatige zweite Wettbewerb der Qinghai-Spezialitäten und das Fest der guten Küche Xining demonstrieren derzeit reiche Spezialitäten wie Yak-Fleisch, Joghurt, Chop Suey und Niangpi. Viele alte traditionelle Gerichte sind aufgetreten. Außerdem werden 21 leckere Spezialitäten, die zum immateriellen Kulturerbe gehören, präsentiert. Während sich die traditionelle gastronomische Kultur verbreitet, wird auch ein reicher Schmaus der guten Küche angeboten.

(Redakteur: Daniel Yang)

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