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„Bai“ und „Jiajiang“: Lebende Fossilien der tibetischen volkstümlichen rituellen Musik

Datum: 13.08.2019, 09:16 Quelle: China Tibet Online

Die Kunst „Bai“ und „Jiajiang“ stammt aus dem Dorf Jinzhu (was „Befreiung“ bedeutet) in der Gemeinde Gyaimain im Kreis Qonggyai der tibetischen Stadt Lhoka, das die Wiege der tibetischen Kultur ist.

Informationen zufolge sind das aus dem Dorf Jinzhu stammende „Bai“ und „Jiajiang“ eine alte traditionelle volkstümliche rituelle Musik. Heute wird sie bei den Feierlichkeiten des Volksbrauchs am Verbreitungsort weiterhin gespielt. Dort betet man durch den Bänkelgesang von „Bai“ und „Jiajiang“ für die Sicherheit der Menschen und Zugtiere, eine reiche Ernte und Glück.

Als eine mündlich überlieferte Kunstform der volkstümlichen lebenden Kultur blicken „Bai“ und „Jiajiang“ auf eine lange Geschichte zurück und werden in der volkstümlichen mündlichen Überlieferung verbreitet und weitergegeben. Die Einheimischen meinen, dass sie von der antiken Gesar-Zeit überliefert seien.

(Redakteur: Daniel Yang)

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