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Sichuans Bevölkerung wird reich durch Wildpilze

Datum: 14.08.2019, 09:11 Quelle: China Tibet Online

Auf dem Pilz-Markt auf dem Regenbogen-Platz in der Gemeinde Jiawa im Kreis Litang des Autonomen Bezirks Garzê der Tibeter der Provinz Sichuan gibt es viele Dorfeinwohner, die Wildpilze gesammelt haben. Ihre Tragkörbe sind voller verschiedener Speisepilze wie Matsutake und Habichtspilz. Ein Einwohner des Dorfes Kaniang, Dorje, sagt: „Seit dem Handelsbeginn der Wildpilze gehe ich ab Sonnenaufgang auf den Berg, um Wildpilze zu sammeln. Am Nachmittag transportiere ich sie mit dem Motorrad zum Verkauf zum Markt. Das Tageseinkommen beträgt 500 bis 1000 Yuan.“

„Heute morgen habe ich auf dem Berg Wildpilze gesammelt und mehr als 400 Yuan verdient.“ Dies sagt Silang Qucang aus einer armen Familie im Dorf Dongzhu der Gemeinde Jiawa glücklich.

Yongqing aus einer armen Familie im Dorf Dongzhu der Gemeinde Jiawa sagt: „Im vergangenen Jahr hat unsere Familie durch das Sammeln von Wildpilzen mehr als 9000 Yuan verdient. Die Wildpilze wachsen in der Regenzeit. Ich sammle sie in der landwirtschaftlichen Nebensaison auf dem Berg. Hier gibt es viele Arten von Wildpilzen. Habichtspilze gibt es am meisten. Bisher habe ich mehr als 2000 Yuan verdient. Das Einkommen ist höher als das aus dem Anbau von Hochlandgerste und Kartoffeln.“

Der Dorfeinwohner Tashi Tsering aus der Gemeinde Jiawa, der sich auf den Wildpilzhandel spezialisiert hat, sagt: „Seit fünf oder sechs Jahren kaufe ich Wildpilze an. In Jiawa gibt es viele Arten Wildpilze mit guter Qualität. Jedes Mal kann ich mehr als 500 Kilogramm Wildpilze ankaufen. Nach dem Sortieren in verschiedene Kategorien werden sie zeitgerecht nach Yunnan und Chengdu transportiert und verkauft. Das Nettoeinkommen im Jahr erreicht 60.000 bis 80.000 Yuan.“

Seit den vergangenen Jahren legt der Kreis Litang großen Wert auf die Verwaltung und den Schutz von Wäldern und verstärkt den Schutz der Ressourcen der natürlichen Wälder. Die Ökologie wird allmählich besser. Die Arten und die Zahl der Wildpilze in den Wäldern steigen auch stark. Diese Geschenke der Natur sind rein und unbelastet, und verfügen auch über hohen Nahrungs- und medizinischen Wert. Außerdem sind sie auf dem Markt sehr beliebt und finden innerhalb und außerhalb der Provinz viele Abnehmer.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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