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Bogenschützen aus mehreren Ländern wetteifern in der „Heimat der bunten Pfeile“ in China

Datum: 10.09.2019, 09:23 Quelle: China Tibet Online

Der 5. internationale Meister-Wettbewerb für das traditionelle ethnische  Bogenschießen im chinesischen Qinghai ist am 7. September im Kreis Jainca im Autonomen Bezirk Huangnan der Tibeter in der Provinz Qinghai, der die „Heimat der bunten Pfeile“ ist, eröffnet worden.

Der Kreis Jainca blickt auf eine lange Geschichte des Bogenschießens zurück. Dort herrscht eine starke Atmosphäre des Bogenschießens, und es hat sich eine einzigartige Bogenschießen-Kultur der „bunten Pfeile“ gebildet. Heute wird Jainca als die „Heimat des chinesischen ethnischen Bogenschießens“ und „Heimat der bunten Pfeile“ bezeichnet.

Der Wettbewerb dauert drei Tage. Insgesamt 86 Teams mit 1204 Schützen aus mehr als zehn Ländern und Regionen, darunter aus der Mongolei, Malaysia, Deutschland und Hongkong, tragen traditionelle Trachten, benutzen selbst hergestellte Bögen und Pfeile, und nehmen an den Wettkämpfen der verschiedenen Bogenarten teil, darunter Kompositbogen, Moderner Bogen, Primitivbogen, Recurvebogen und Hornbogen.

Beim Wettkampf mit Kompositbogen wird die volkstümliche Zielscheibe aus Erde verwendet. Es handelt sich um eine 80 Zentimeter hohe Zielscheibe aus Erde, deren Unterteil breit und Oberteil schmal ist. Beim Wettkampf mit den anderen Bogenarten wird das Standard-Zielscheibenblatt benutzt.

Der Wettkämpfer Kim Da Hae aus Südkorea bewirtschaftet einen Klub und bildet seit Jahren Bogenschützen heran. „Es ist ein Sport, den man immer weiter treiben kann. Die chinesische Provinz Qinghai hat eine starke Atmosphäre des Bogenschießens. Ich hoffe, diese Gelegenheit nutzen zu können, um mich mehr über die Bogenschieß-Kultur anderer Länder und Nationalitäten auszutauschen.“

Quelle: chinanews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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