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Eine Verbreiterin des immateriellen Kulturerbes aus Qinghai präsentiert ihre Kunst im Außenministerium

Datum: 03.12.2019, 09:37 Quelle: China Tibet Online

In der blauen Halle des chinesischen Außenministeriums sitzt Lhamo Yezhong - Verbreiterin der tibetischen Stickerei, die ein Programm des immateriellen Kulturerbes ist, aufrecht vor dem Stickrahmen. Die Fäden und Nadeln pendeln in ihren Händen hin und her. Auf der Wand hinter ihr hängt ein zwölf Meter langes und drei Meter breites Werk der tibetischen Stickerei namens „Tausend Kilometer lange Beziehungen“.

Eine internationale Werbeaktion von Qinghai fand am 26. November im Außenministerium statt.

Die 34-jährige Lhamo Yezhong wurde im Kreis Guinan im Autonomen Bezirk Hainan der Tibeter der Provinz Qinghai, der als „Produktionsbasis der chinesischen tibetischen Stickerei“ und „Heimat der tibetischen Stickerei“ bezeichnet wird, geboren. Fast jede lokale Tibeterin kann Werke der tibetischen Stickerei schaffen. „Die Technik der tibetischen Stickerei wird hauptsächlich in den Familien überliefert. Die meisten Werke der traditionellen tibetischen Stickerei sind religiöse Gegenstände wie die Thangka-Werke der tibetischen Stickerei und die ethnischen Trachten der tibetischen Frauen.“

In der Zeit der großen modernen Produktion durch Maschinen gibt es immer weniger traditionelle Kunsthandwerke wie tibetische Stickerei. Seit 2006 animieren Lhamo Yezhong und ihr Vater gemeinsam die Tibeterinnen in ihrem Dorf, sich mit der tibetischen Stickerei zu beschäftigen. „Ich will, dass immer mehr Menschen im Dorf ins Team der Herstellung der tibetischen Stickereien kommen, damit mehr Menschen die tibetische Stickerei kennenlernen und mögen.“ Heute werden die Werke der tibetischen Stickerei des Kreises Guinan bereits in den USA, Nepal und Indien verkauft.

(Redakteur: Daniel Yang)

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