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Fitnessstudio im Kloster

Datum: 22.05.2020, 09:35 Quelle: China Tibet Online

 

„Es gibt im Kloster auch ein Fitnessstudio. Seit Beginn meiner Übungen im Kloster vor 32 Jahren habe ich zum ersten Mal gelernt, den Massagestuhl zu benutzen. Die Hightech ist ausgezeichnet. Wir Senioren haben auch einen Ort, an dem wir uns erholen können.“ Im Kloster Nyimathang in Lhasa treibt der Mönch Ngawang Sangdan gerne auch Sport, während er Sutren vorliest und Übungen macht.

Um die öffentlichen Sportdienstleistungen in den tibetischen Klöstern weiter zu verbessern, haben mehrere tibetische Behörden seit 2019 die ersten 150 Klöster im ganzen autonomen Gebiet ausgewählt und 75 Millionen Yuan ins Fitnessprojekt für die Mönche und Nonnen in den Klöstern Tibets investiert.

Im Kloster Nyimathang stehen jetzt mehr als zehn Arten moderne und traditionelle tibetische Sportgeräte bereit, darunter Laufbänder, Rudergeräte und Jiren-Tisch (ein traditioneller tibetischer Spieltisch, ähnlich wie Snooker). Im Fitnessstudio gibt es auch eine Sauerstoffmaschine. Jeden Tag nach dem Morgen- und Abendunterricht kommen die Mönche hierher, um eine oder zwei Stunden lang zu trainieren.

„Vorher gab es keine Bedingungen, um zu trainieren. Die jungen Mönche waren höchstens in der Lage, Federfußball zu spielen und zu rennen." Ngawang Sangdan sagte, das Fitnessstudio sei seit mehr als einem Monat in Betrieb. Ein Mönch habe schon vier Kilogramm abgenommen. „Das Studium der Sutren und die Stärkung des Körpers werden von den Buddhisten befürwortet. Durch aktives Training ist jeder körperlich und geistig gesünder. Auch wenn man lange meditiert, fühlt man sich nicht schwer und unruhig.“

Laut den Statistiken des Sportamtes des Autonomen Gebiets Tibet machte 2019 der Anteil der Personen in Tibet, die oft Sport treiben, 29,6 Prozent der gesamten Bevölkerung des ganzen autonomen Gebiets aus. Die Pro-Kopf-Sportfläche betrug 1,44 Quadratmeter.

(Redakteur: Daniel Yang)

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