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Sanjiangyuan: Entwicklung der ökologischen Tierhaltung steigert das Einkommen der Viehhirten

Datum: 13.11.2020, 08:55 Quelle: China Tibet Online

Die Umsetzung von Maßnahmen wie dem Bau von Probezonen für ökologische Tierhaltung und der Entwicklung der Yak-Industrie hat die Viehhirten im Kreis Jigzhi, der im Hinterland des Sanjiangyuan liegt, effektiv dazu gebracht, ihr Einkommen zu erhöhen und reich zu werden.

Der Kreis Jigzhi befindet sich im Kerngebiet von Sanjiangyuan, grenzt im Südosten an den Kreis Ngawa der Provinz Sichuan und ist eine der Viehzuchtbasen der Provinz Qinghai. Die durchschnittliche Höhenlage des Kreises beträgt mehr als 4000 Meter. Die Bevölkerungsdichte liegt bei nur 3,4 Menschen pro Quadratkilometer. Die abgelegene und alpine Umwelt und die einzelne Industriestruktur führen dazu, dass die Viehhirten dort einen schmalen Kanal für die Einkommenssteigerung haben.

In den vergangenen Jahren hat der Kreis Jigzhi durch die Umsetzung von Maßnahmen wie dem Bau von Probezonen für ökologische Tierhaltung und der Entwicklung der Yak-Industrie sowie durch die Investitionen von mehr als 80 Millionen Yuan in die Entwicklung der ökologischen Tierhaltung insgesamt elf Aktiengenossenschaften für ökologische Tierhaltung gegründet, so dass sich die industrielle Entwicklung der lokalen ökologischen Tierhaltung stark verbessert hat.

„Die ökologische Tierhaltung hat sich zu der führenden Industrie mit der größten Eigenschaft, dem größten Potenzial und den besten Entwicklungsperspektiven des Kreises Jigzhi entwickelt. Es handelt sich auch um ein wichtiges Instrument für die Viehhirten, um ihr Einkommen und ihren Wohlstand zu steigern, und eine starke Garantie für den ökologischen Umweltschutz auf der Weide.“ Ein Verantwortlicher der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beim Parteikomitee von Jigzhi sagte, dass sich der Kreis im Jahr 2020 aktiv darum bemühe, die Ressourcen der ökologischen Viehzuchtindustrie weiter zu erforschen und die Mittel in Höhe von 25,94 Millionen Yuan für den Infrastrukturbau wie Scheunen, Strohlagerhallen und Kühlräumen von neun Genossenschaften sowie den Kauf von Yaks, tibetischen Schafen und anderem Produktionsvieh zu verwenden. Bisher hätten die Investitionen in Industrialisierungsprojekte alle 22 Genossenschaften für ökologische Tierhaltung im ganzen Kreis abgedeckt, was die Grundlage für eine weitere Anpassung der Methoden zur extensiven Entwicklung der Viehhaltung, die Intensivierung und die qualitativ hochwertige Entwicklung der ökologischen Tierhaltung gelegt hat.

(Redakteur: Daniel Yang)

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