Thema:

Das 18. Korps drehte 1950 um und marschierte in den Westen nach Tibet

Datum: 25.04.2019, 09:02 Quelle: China Tibet Online

Gao Futang beim Interview

Die Truppenvereidigung zum Marsch nach Tibet des 18. Korps in Leshan

Nach der Gründung der Volksrepublik China am 1. Oktober 1949 begann der letzte Marsch in der chinesischen revolutionären Geschichte. Es handelt sich um den Marsch in den Südwesten. Vor 70 Jahren war Gao Futang Mitglied des Kulturensembles der Logistikabteilung des 18. Korps und beschäftigte sich mit der Öffentlichkeitsarbeit während des Marsches.

„Unsere Truppe hat an der Chengdu-Schlacht teilgenommen. In meinem Gedächtnis dauerte die Schlacht vielleicht zwei Wochen.“ Damals hat das 18. Korps die Aufgabe aufgenommen, die Kontrolle über die 22 Kreise in Süd-Sichuan zu übernehmen. Nach der Chengdu-Schlacht machte Gaos Truppe eine zweitägige Rast und marschierte dann nach Süd-Sichuan.

Während des Marsches von Meishan nach Luzhou bekam die Truppe den Befehl, den Marsch zu stoppen und vor Ort auf einen anderen Befehl zu warten.

Einige Tage später kam der offizielle Befehl, umzudrehen und nach Leshan in West-Sichuan zu fahren.

„Nachdem wir umgedreht und Leshan erreicht hatten, wurde die Nachricht, nach Tibet zu marschieren, von einer Ebene zur nächsten durchgegeben.“

„Damals kam ein Vize-Gouverneur der Provinz Sichuan, um einen Report zu halten. Ein Leiter des 18. Korps ist auch zur Rede gekommen. Nachdem der Leiter uns über die Situation und die Bedeutung des Marsches nach Tibet informiert hatte, diskutierten wir weiter darüber.“ Gaos Meinung nach zielte der Marsch nach Tibet hauptsächlich darauf ab, Tibet zu befreien und die Landesverteidigung zu festigen.

Die Reden der Leiter fanden sehr schnell unter den Offizieren und Soldaten ein starkes Echo. Alle meinten, dass die Teilnehmer am Marsch nach Tibet die glücklichsten Menschen seien, die den meisten Neid und Respekt bekommen.

„Um den Marsch nach Tibet besser durchzuführen, hielt das 18. Korps die feierliche Ehrung für die Befreiung von Südwestchina ab.“ Bei der Ehrung wurden die Personen mit großen Verdiensten und Vorbilder bei der Überquerung des Jangtse, beim Marsch nach Südwestchina und in der Chengdu-Schlacht ausgezeichnet. Gao Futang ist einer der ausgezeichneten Personen.

„Nach der Ehrung fand die Truppenvereidigung zum Marsch nach Tibet statt.“ Bunte Fahnen wehten. Trommeln und Gongs wurden laut geschlagen, Slogans gerufen und Knallkörper abgefeuert. Begeisterung durchbrauste die Truppen.

Nach der Truppenvereidigung zum Marsch nach Tibet begann das 18. Korps, nach Tibet zu marschieren. Die Truppen haben auch die organisatorische Struktur geändert. „Unser Kulturensemble ist abgeschafft worden. Die meisten Mitglieder wurden in die Truppen geschickt. Ich bewarb mich darum, an der Südwestlichen Universität für Militär und Politik zu studieren.“ So trat Gao im April 1950 in die 5. Staffel der 1. Brigade der 8. Niederlassung der Südwestlichen Universität für Militär und Politik ein und wurde Student.

An der Schule in Wutongqiao von Leshan studierte Gao hauptsächlich Kenntnisse in den Bereichen Militär, Politik und Kultur. Er sagt, das damalige Training sei sehr schwierig gewesen. „Wir stoppten trotz des kleinen Regens nicht. Nach dem Training gingen wir voller Schlamm zurück. Wir zogen die Kleidung aus und wuschen sie. Dann gingen wir weiter zum Training.“

Eine Weile später wurde Gao in die Schule für öffentliche Sicherheit des südwestlichen Ministeriums für Öffentliche Sicherheit in Chongqing geschickt. „Zirka ein halbes Jahr später bekamen wir den Befehl, nach Tibet zu marschieren.“

So verfolgte Gao Futang nach der Chengdu-Schlacht mit den Truppen, vom Kreis Rong nach Leshan zu fahren. Dann erreichte er Chongqing. Schließlich betrat er 1951 den Weg des Marsches nach Tibet.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

W020190418360255607117.jpg U020190419342067823714.png
12345