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China und die USA organisieren gemeinsam eine Ausstellung über die tausend Jahre alte Seidenstraße

Datum: 05.07.2019, 09:15 Quelle: China Tibet Online

Die Veranstaltung „Kulturaustausch entlang der Seidenstraße: Ausstellung der feinen Kunstwerke in der Tubo-Zeit“ ist am Abend des 2. Juli in den Mogao-Grotten in Dunhuang eröffnet worden. Mehr als 120 feine Kulturgegenstände weltweit demonstrieren dreidimensional das historische Aussehen der Kunst und Kultur der Tubo-Zeit sowie ihren Austausch und ihre Interaktion mit der Kultur der Seidenstraße. Es handelt sich um die weltweit erste große Ausstellung von Kulturgegenständen mit Tubo als Thema, die für die Forschung über die Zivilisation der Seidenstraße, Tubo sowie die Geschichte, Kultur und Kunst Zentralasiens von wichtiger Bedeutung ist.

Vom späten 8. Jahrhundert bis zur ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts herrschte die Tubo-Zeit in der Geschichte von Dunhuang. Damals entwickelte sich der Buddhismus stetig. 56 neue Grotten wurden in den Mogao-Grotten von Dunhuang eingerichtet. Mehr als 20 frühere Grotten wurden weiter aufgebaut. Von den in der Bibliothek-Höhle erhaltenden Schriften sind zahlreiche Sutren und Dokumente aus dieser Zeit entdeckt worden.

Der Direktor des Forschungsinstitutes Dunhuang, Zhao Shengliang, sagt, die Grottenkunst und Schriften präsentierten die Religion, Geschichte und Kultur der Tubo-Zeit und spiegelten den Kulturaustausch und die Integration zwischen verschiedenen Nationalitäten in Dunhuang sowie ihre gemeinsame Entwicklung wider. Die Dunhuang-Kunst von dieser Zeit zeige sowohl den traditionellen Stil der Han-Chinesen als auch den zeitlichen Stil von Tubo. Es gebe sowohl Merkmale der Tang-Zeit in Zentralchina als auch den neuen Stil von Zentralasien und sogar von Indien.

„Wir widmen uns dem Schutz und der Verbreitung der Kunst von Tibet, vom Himalaya und von Südasien und arbeiten seit mehr als 20 Jahren mit dem Staatlichen Amt für Kulturgegenstände zusammen. In dieser Zeit haben wir immer bei der Forschung und dem Schutz des Kulturerbes in den tibetischen Regionen geholfen.“ Der Gründer und Vorsitzende der US-amerikanischen Pritzker-Kunststiftung, Tom Pritzker, erzählt von seinen eigenen Tibet-Erlebnissen und China-Beziehungen seit mehr als 30 Jahren über den anfänglichen Wunsch der Organisation dieser Ausstellung.

Tom Pritzker sagt, die Seidenstraße habe die Welt verbunden. Es handele sich sowohl um religiöse als auch um Handels- und kulturelle Verbindungen. Es sei zu erwarten, dass sich die Zuschauer aus China und aller Welt intensiv über die wichtige Periode in der Geschichte informieren und ein neues Verständnis über die heutigen gemeinsamen globalen Interessen bekommen.

(Redakteur: Daniel Yang)

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