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Das Regong-Treffen im 6. Monat

Datum: 12.07.2019, 09:33 Quelle: China Tibet Online

Jedes Jahr vom 16. bis zum 25. Tag des 6. Monats nach dem chinesischen Mondkalender feiern die mehr als 20 tibetischen und Tu-Dörfer im Tal des Flusses Longwu im Kreis Tongren der Provinz Qinghai ihr größtes religiöses Fest: das Regong-Treffen im 6. Monat. Alle Menschen, ob Frau oder Mann, alt oder jung, machen sich für das Fest schön und integrieren sich in unterschiedlichen Rollen in die Feiern zum Opfern, Tanz und Anbeten von Gott.

An der Kernfeier können nur die jungen Männer und die unverheirateten Mädchen teilnehmen. In der Tanz-Form, die seit mehr als 1400 Jahren überliefert ist, führen sie die Feier von Gott-, Militär- und Drachentanz durch.

Die älteren Männer sind für die Wahrung der Ordnung vor Ort, die Organisation der Feier und die Logistik zuständig. Die anderen Menschen, darunter die Kinder, die verheirateten Frauen und die Senioren, sind die Zuschauer. Allerdings legt jeder Anwesende großen Wert auf sein eigenes Aussehen. Sie tragen unbedingt eine gut erhaltene traditionelle Tracht der eigenen Nationalität und schminken sich fein.

Neben den feierlichsten einigen Tanzen umfassen die ganzen Veranstaltungen auch das Sutren-Vorlesen, das Opfern für Gott, das Einstecken mit Griffel in die Backe und in den Rücken, das Klettern auf den Drachenstab, das Schlagen auf die Drachentrommel, das Opfern und das Zypressenbrennen.

Am atemberaubendsten sind das Einstecken mit Griffel in die Backe, in den Rücken und das Opfern. Die Menschen opfern ihren Körper, um die Gottheiten zu unterhalten und ihre Kraft und Stärke zu demonstrieren, und erwarten, dass dadurch Katastrophen und Krankheiten vermieden werden. 2006 wurde das Regong-Treffen im 6. Monat in die erste Liste des immateriellen Kulturerbes des Staates aufgenommen.

(Redakteur: Daniel Yang)

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