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Der Panchen Lama nimmt an der Konferenz der tibetischen Jugendlichen „Mei Li Fu Neng“ teil

Datum: 16.08.2019, 09:06 Quelle: China Tibet Online

Die erste Konferenz der tibetischen Jugendlichen „Mei Li Fu Neng“ ist am 14. August in Lhasa zu Ende gegangen. Der 11. Panchen Lama, der als ständiges Mitglied des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes und Vorstandsvorsitzender der Stiftung für die Unterstützung der tibetischen Entwicklung tätig ist, nahm an der Konferenz teil und äußerte den Appell, durch die Plattform „Mei Li Fu Neng“ die weitere Entwicklung der Kultur des traditionellen tibetischen Kunsthandwerks zu fördern.

„Mei Li Fu Neng“ ist eine Austauschplattform, die darauf abzielt, die Kultur des traditionellen tibetischen Kunsthandwerks zu verbreiten, zu schützen, zu entwickeln und zu entfalten. Mei (Schönheit) steht für den Gedanken des Aufbaus eines schönen Tibet. Li (Kraft) steht für die Willenskraft, die die Stärke des Landes, das Wiederaufleben der Nation und das Glück des Volkes für die eigenen Aufgaben hält. Fu (Gewährung) steht dafür, dass man daran festhält, durch die schönen Gedanken, Kräfte und Methoden dem traditionellen tibetischen Kunsthandwerk neues Leben und Innovationskraft zu gewähren. Neng (Energie) steht für die potentielle und die kinetische Energie für die Verbreitung der tibetischen Kultur.

Der Panchen Lama sagte, die tibetische Kultur sei ein wichtiger Bestandteil der ausgezeichneten traditionellen Kultur der chinesischen Nation und ein organischer Bestandteil der Schatzkammer der menschlichen Zivilisationen. „Ohne Verbreitung kann man den Ursprung kaum finden. Ohne Innovation ist von Entwicklung keine Rede.“ Der Panchen Lama meinte, man solle die „Wurzel“ der tibetischen Kultur respektieren und entfalten sowie die „Seele“ der tibetischen Kultur stets innovieren, während man die modernen Lebensstile aufnimmt. Die Förderung der Wirtschaftsentwicklung durch die Kultur des tibetischen Kunsthandwerks solle in die Tat umgesetzt werden, damit sie dem tibetischen Volk zu einem schönen Leben verhelfe.

Der Panchen Lama meinte, die Plattform „Mei Li Fu Neng“ solle eine Rolle als Antrieb, Wandler und Verbindung spielen, damit die kulturellen Kreationen durchgeführt werden und eine nachhaltige Entwicklung erreicht wird. Zugleich solle sie die einheimischen tibetischen Kulturindustrien, die Forschungsinstitutionen an den Hochschulen und die Unternehmen koordinieren, um das ergänzende Kooperationspotential in der Tiefe und Breite zu entdecken und zu erschließen.

Am 13. August wurde der „Fu-Neng-Plan von hundert tibetischen Jugendlichen“ in Lhasa bekannt gegeben. Der Plan wird in- und ausländische ausgezeichnete junge Designer auswählen und finanzieren, in Tibet zu lernen, zu erleben und zu schöpfen. Außerdem werden Basen für das Design und die Praxis der kulturellen Innovation in Lhasa und Shigatse sowie ästhetische Immersionserlebnisszenen eingerichtet werden.

Der Panchen Lama sagte, die Jugendlichen seien das Rückgrat der Zukunft des Landes, die Hoffnung der Nation und auch die neuen Lebenskräfte der tibetischen Entwicklung. Man solle großen Wert darauf legen, die Aktivität und die Kreativität der jugendlichen Qualifizierten zu motivieren, um die Qualifizierten für die Verbreitung und die Innovation der Kultur der traditionellen tibetischen Kunsthandwerks heranzubilden.

Quelle: chinanews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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