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Der 11. Panchen Lama besucht die Ausstellung zum 70. Jahrestag der Gründung der VR China

Datum: 08.11.2019, 09:41 Quelle: China Tibet Online

Der 11. Panchen Lama, der als Mitglied des Ständigen Ausschusses des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, stellvertretender Vorsitzender der Chinesischen Gesellschaft für Buddhismus und Vorsitzender der Tibet-Niederlassung der Gesellschaft tätig ist, besuchte am 4. November im Beijing Exhibition Center die große Ausstellung über die Errungenschaften seit der Gründung der Volksrepublik China vor 70 Jahren.

Das Video über den historischen Moment der Gründung der Volksrepublik, die Foto-Wand von den 1958 ausgewählten zehn großen Gebäuden des neuen China, die Szenen der Schicksalsveränderung der Menschen mehrerer Generationen durch die Wiederaufnahme der Hochschulaufnahmeprüfung seit 1977, die Präsentation der ersten Gala zum Frühlingsfest im Jahr 1983... Der Ausstellungskorridor ist wie ein Zeittunnel. Vor den Fototafeln, den Modellen von Gegenständen und den Videomaterialien hielt der 11. Panchen Lama ab und zu inne, um sie zu betrachten. Er hörte mit großem Ernst der Erklärung zu und erkundigte sich nach den betreffenden Situationen.

Im Dezember 1954 wurden die ersten Straßen, die auf dem „Dach der Welt“ verlaufen – die Ya´an-Lhasa-Straße und die Qinghai-Tibet-Straße – in Betrieb genommen. Als der 11. Panchen Lama die Fotos von den Arbeitern, die unter schwierigen Bedingungen mit bloßen Händen die Straßen anlegten, sah, sagte er berührt: „Es war wirklich nicht einfach, damals eine Straße zu bauen. Es gab keine modernen Maschinen. Der Bau hing völlig von den Menschen ab. Immense Schwierigkeiten sind überwunden worden. Die Erbauer haben viel durchgemacht.“

In der Zone über die ethnische Einheit wurde der 11. Panchen Lama von einer riesigen Schrift „Land“, die aus den Fotos von 56 Nationalitäten besteht, angezogen. Er hörte mit großem Ernst der Erklärung der betreffenden Mitarbeiter zu. Unter den 56 Nationalitäten erkannte der 11. Panchen Lama neben den Han-Chinesen und Tibetern auf einmal die beiden Nationalitäten Moinba und Lhoba und erklärte, dass die beiden Nationalitäten in Tibet leben, und informierte alle kurz über die dortige Situation.

Als er das Video der ersten CCTV-Gala zum Frühlingsfest sah, sagte der 11. Panchen Lama mit frohem Mut: „Die Zeit ist fortgeschritten und die Medien erleben eine Konvergenz. Alle haben eine immer größere Erwartung an die Frühlingsfestgala. In meiner Kindheit gab es weniger Programme. Jedes Jahr warteten wir auf die Gala und konnten sie noch nicht sehen. Dies demonstriert auch das immer reichere geistige und kulturelle Leben unseres Landes.“

Der 11. Panchen Lama lächelte, als er das Foto sah, auf dem Gyeltshen Norbu im November 1995 durch die Losziehung aus der Goldenen Urne als Seelenkind des 10. Panchen Lama bestätigt und vom Staatsrat als 11. Panchen Lama anerkannt wurde.

Der 11. Panchen Lama blieb auch lange in der Zone über Umweltschutz, insbesondere in der Zone von der Gründung des mechanischen Forstbetriebs Saihanba, der vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen mit dem „Champions of Earth Award“ ausgezeichnet wurde, und in der Zone vom ökologischen Aufbau unter dem Motto des Staatspräsidenten Xi Jinping „Klare Flüsse und grüne Berge sind so wertvoll wie Berge aus Gold und Silber“. Er nickte oft, während er sich über die ökologische Umwelt und die grüne Entwicklung informierte.

Nach dem Besuch machte der 11. Panchen Lama mit den Mitarbeitern ein Gruppenfoto.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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