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Erlebnisse in der Verbreitungs- und Übungsbasis der Gamagachi-Schule der tibetischen Malerei

Datum: 03.12.2019, 09:33 Quelle: China Tibet Online

In den kleinen Gebäuden voller tibetischer Sitten auf der Cijueling-Straße im tibetischen Stil versteckt sich eine Verbreitungs- und Übungsbasis des immateriellen Kulturerbes auf Staatsebene - die Verbreitungs- und Übungsbasis der Gamagachi-Schule der tibetischen Malerei.

Der Besitzer dieser Verbreitungs- und Übungsbasis ist Lodrup Basum, der ein Verbreiter des immateriellen Kulturerbes auf der Ebene des Autonomen Gebiets Tibet und ein Thangka-Maler der Klasse 1 von Tibet ist.

Lodrup Basum ist 36 Jahre alt. Mit sieben Jahren begann er, das Thangka-Malen zu lernen. Bis heute sind fast 30 Jahre vergangen.

„Ich wurde in eine Thangka-Familie geboren. Mein Großvater und mein Vater haben viele Schüler. In den 1980er Jahren brachte mein Vater meinen älteren Bruder und mich nach Lhasa und gründete die Verbreitungs- und Übungsbasis der Gamagachi-Schule, die auf eine Geschichte von mehr als 30 Jahren zurückblickt. Seit vier Jahren bin ich Direktor dieser Verbreitungs- und Übungsbasis. Mein größter Wunsch ist, wie meine Vorfahren die Gamagachi-Schule der Thangka-Kunst weiter zu verbreiten“, so Lodrup Basum.

Lodrup Basum sagt: „Bei Thangka handelt es sich um eine extrem gewissenhafte, feine und alte ethnische Kunstform. Vor dem Thangka-Malen muss man die Inhalte der Thangka-Werke auswendig lernen, ihre Hintergründe und Geschichten erfahren sowie viele relevante Sutren durchsehen. Ein sehr talentierter Schüler muss auch fünf bis sechs Jahre lernen. Die anderen Schüler müssen noch länger lernen.“

„Die Gamagachi-Thangka-Bilder haben in der religiösen, kulturellen und Kunstgeschichte von Tibet eine sehr wichtige Stellung. Allerdings sind die Künstler mit hoher Könnerschaft schon alt. Deshalb ist die Überlieferung der Schule äußerst dringend. Ich hoffe, meine eigenen Beiträge zu leisten, mehr Verbreiter heranzubilden und zugleich mehr Menschen dabei zu helfen, mit einer Spezialfähigkeit ein reiches Leben zu haben“, so Lodrup Basum weiter.

Quelle: Lhasa Daily

(Redakteur: Daniel Yang)

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