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Der 11. Panchen Lama schließt buddhistische und soziale Aktivitäten in Tibet ab

Datum: 27.10.2020, 09:55 Quelle: China Tibet Online

Am 20. Oktober schloss der 11. Panchen Lama, der auch als Mitglied des Ständigen Ausschusses des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, stellvertretender Vorsitzender der Chinesischen Gesellschaft für Buddhismus und Vorsitzender der Tibet-Niederlassung der Chinesischen Gesellschaft für Buddhismus tätig ist, seine buddhistischen und Forschungsaktivitäten in Tibet erfolgreich ab.

Der 11. Panchen Lama reiste mehr als 5000 Kilometer tief in die Städte Lhasa, Nagqu, Nyingchi und Shigatse des Autonomen Gebiets Tibet. Innerhalb von 82 Tagen besuchte er eine Reihe von Kreisen und Städten, führte zahlreiche buddhistische und soziale Forschungsaktivitäten durch und wurde von allen Gesellschaftsschichten gelobt und unterstützt.

Der 11. Panchen Lama drang tief zu entlegenen Klöstern in den land- und viehwirtschaftlichen Regionen vor, um dem Buddha zu huldigen, den Dharma zu predigen und zu lehren, die Mönche dazu zu bringen, für das Glück aller Kreaturen zu beten, und die Mönche zu erziehen und anzuleiten, das Land und die Religion zu lieben sowie die Disziplin einzuhalten und die Gesetze zu befolgen. Die tiefgreifenden buddhistischen Errungenschaften und die hervorragende buddhistische Kultivierung des 11. Panchen Lama veranlassten die Mönche und Laien, ihn von ganzem Herzen zu verehren. „Die Mönche unseres Klosters fühlen sich besonders geehrt und glücklich, dass der Panchen Lama heute in unser Bön-Kloster kommen konnte, um die Sutren zu erklären.“ Die Aufregung von Yangten Sambho, einem Mönch des Bacang-Klosters im Kreis Baqên, war in seinen Worten offensichtlich.

Zusätzlich zu seinen intensiven buddhistischen und sozialen Aktivitäten nahm der 11. Panchen Lama auch an der hochrangigen buddhistischen Debatte im Kloster Trashilhünpo teil. Nach mehr als 20 Jahren mühsamen Lernens schloss der 11. Panchen Lama unter der Leitung der Sutra-Erklärer die Hauptkurse, einschließlich der fünf großen Lehren, ab und verfügt über eine fundierte theoretische Grundlage und Gelehrsamkeit. Die ausgezeichnete hochrangige buddhistische Debatte rief unter allen anwesenden hochgebildeten Mönche des tibetischen Buddhismus Bewunderung hervor.

Der 11. Panchen Lama führte auch eingehende Untersuchungen in allen Bereichen der tibetischen Gesellschaft durch und erlebte aus erster Hand die Veränderungen in der Entwicklung des Autonomen Gebiets Tibet. Er sah die Ergebnisse Tibets im Kampf gegen die Armut, die Wirksamkeit der Umsetzung der Strategie zum ländlichen Aufschwung und die Errungenschaft der umfassenden Vollendung des Aufbaus einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand.

Mit Blick auf die Entwicklung und die Veränderungen in seiner Heimatstadt sagte der 11. Panchen Lama aus tiefstem Herzen: „Die Bevölkerung von Nagqu ist klein, aber es gibt Infrastruktur wie Eisenbahnen, Straßen und Internetverbindung. Auch die Bildung und Rente der Menschen sind gesichert. Die dramatischen Veränderungen in der Heimat sind nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich, sowohl in Bezug auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, aber auch in Bezug auf die ideologischen Veränderungen der Bauern und Viehhirten. Nur dank der guten Politik der Partei können wir einen so großen Erfolg erzielen.“ Während der Forschungen über die tibetische Medizin, den tibetischen Weihrauch, Tee und andere einzigartige ethnische Industrien mit einer langen Geschichte sagte der 11. Panchen Lama: „Mit der Unterstützung des Staates werden traditionelle Fertigkeiten weitergegeben, die den Dorfbewohnern auch Reichtum gebracht haben. Mit dem Internet sind unsere traditionellen Kunsthandwerke aus dem kleinen Dorf heraus auf einen größeren Markt gekommen. Unsere ausgezeichnete traditionelle Kultur hat sich auch immer weiter verbreitet.“

Der 11. Panchen Lama ging auch in die Bauern- und Viehhirtenfamilien im Grenzgebiet. Als er hörte, dass die Familie von Nyima Dondrup, einem Bewohner des neuen Dorfes Sangang in der Gemeinde Yadong im Kreis Yadong, mit der Hilfe der Maßnahmen der Partei und der Regierung zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bürger durch den Grenzhandel etwa 130.000 Yuan pro Jahr verdient sowie medizinische Versorgung und Bildung für seine Kinder genießt, war der 11. Panchen Lama sehr zufrieden.

(Redakteur: Daniel Yang)

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