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Importexpo ist ein Meilenstein für den chinesischen Öffnungsprozess

Datum: 06.11.2018, 17:11 Quelle: (German.china.org.cn)

  Die Ausstellungen und Messen, die China an unterschiedlichen Zeitpunkten seiner Historie ausgerichtet hat, waren Meilensteine in der Entwicklung des Landes.

  Die erste Exportmesse, die 1957 in Guangzhou in der Provinz Guangdong abgehalten wurde, reflektierte beispielsweise Chinas steigende Nachfrage nach ausländischem Handel. Mittlerweile ist das Ereignis als „China Import und Export Messe“ beziehungsweise „Kanton Messe“ bekannt. Sie wird jedes Jahr im Frühling und im Herbst abgehalten und dient als Kanal für auswärts gerichtete Made-in-China Produkte.

  Nun ist Shanghai die Austragungsstätte für die erste „China International Import Expo“, die am Montag eröffnet wurde. Sie reflektiert das Faktum, dass der Konsum die Exporte und Investments als Wachstumstreiber abgelöst hat. Der Konsum trägt mittlerweile über 60 Prozent des wirtschaftlichen Wachstums in China bei. Die Messe ist somit ein Kanal für die Welt, um nach China zu kommen.

  Das Event, welches bis Samstag andauern wird, erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land das 40-jährige Jubiläum des Reform- und Öffnungsprozesses feiert. Es reflektiert Chinas Transformation von der Werkbank der Welt hin zum Markt für die Welt.

  China hat mittlerweile mehr als 300 Millionen Konsumenten der Mittelklasse. Die Anzahl wird sich in einer Dekade oder zwei Dekaden verdoppeln. Damit wird diese Mittelklasse doppelt so groß sein wie die der Vereinigten Staaten, und drei Mal so groß wie die der Europäischen Union. Im letzten Jahr hat China 30 Prozent zum Weltwirtschaftswachstum beigetragen. China weitet die Importe aus, um die Nachfrage der Menschen zu decken und die andauernde Entwicklung zu beschleunigen. Es wird erwartet, dass das Land in fünf Jahren Güter und Dienstleistungen im Wert von mehr als 10 Billionen US-Dollar importieren wird. Damit unterstützt das Land Unternehmen aus der ganzen Welt und hilft dabei, die globale Wirtschaft anzutreiben.

  Mehr als 3.000 Unternehmen aus mehr als 130 Ländern und Regionen nehmen an der Expo teil. Mehr als 5.000 Arten von Waren werden im Rahmen der Ausstellung erstmals in China gezeigt, was die Vorteile der wirtschaftlichen Globalisierung hervorhebt. An der Expo nehmen auch viele Unternehmen aus Ländern entlang des Wirtschaftsgürtels der Seidenstraße und der Maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts teil. Einige der am wenigsten entwickelten afrikanischen Länder haben die Möglichkeit, ihre Exporte kostenlos vorzustellen. Dies macht die Veranstaltung zu einem Fenster, durch das die Welt die Welt sehen kann.

  Die Expo wird die Interaktion Chinas mit der Welt vertiefen. Damit wird sie weitere Reformen vorantreiben. Am wichtigsten sind dabei der Schutz der Rechte des intellektuellen Eigentums und der Finanzsektor. Die Geschichte wird zeigen, dass diese Expo ein Meilenstein war, der als Signal galt, dass China sich zum weltweit größten Markt für Importe und Konsum entwickelte, und dass die Länder auf der ganzen Welt die Dividenden des andauernden Reform- und Öffnungsprozesses Chinas teilen würden.

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