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Tausend altes Dorf in Yushu entzündet Licht der Hoffnung

Datum: 11.06.2019, 09:47 Quelle: China Tibet Online

Das Bild zeigt die Bewohner des Dorfes Laoyecun-Gawushe beim fernsehen.

Das Dorf Laoyecun-Gawushe in Yushu in der Provinz Qinghai ist ein sehr altes Dorf, mit einer Geschichte von nahezu 1000 Jahren. Es befindet sich am Tongtian-Fluss im Leba-Tal der Gemeinde Batang der Stadt Yushu. Überdies wird ist von Bergen umgeben und liegt im Schnitt bei über 3800 Meter über dem Meeresspiegel.

Einst wohnten in diesem Dorf neun Haushalte, jedoch sind sechs davon bereits durch den Wandel der Zeit nach und nach weggezogen. Nun besteht das Dorf nur noch aus drei Haushalten mit insgesamt 18 Personen.

Eine kleine Solarzelle kann mit Müh und Not gerade so zwei nicht alle zu helle Glühbirnen versorgen. Das sind die einzigen elektrischen Geräte im Haus des einheimischen Seniors Sangji. Lange Zeit wurde das Dorf vom Strommangel geplagt.

Das Bild zeigt die LED-Leuchten des Dorfes.

Im März 2019 wurde das Projekt „Erneuerung der Niederspannungsleitung“ des Dorfes gestartet. Da das Dorf sehr hoch gelegen ist und die Temperaturen niedrig sind, usw., konnte das Projekt nur Schritt für Schritt vorangertrieben werden. Wenn große Baumaschinen nicht eingesetzt werden konnten, mussten Bauarbeiter mit den Händen die Fundamente ausgraben, um Masten aufzustellen.

„Bei einem Leitungsmast, dessen Aufstellung auf dem Flachland nur 20 Minuten braucht, braucht man hier ein bis zwei Tage“, sagte Wang Long, Kundenmanager der Stromversorgungsgesellschaft der Provinz Qinghai. „Nachdemdas Problem der Mastenerledigt war, gab es ein noch schwierigeres Problem, die Leitungsverlegung.“

Da Yushu im Naturschutzgebiet Sanjiangyuan liegt, muss man die besondere Topografie und die geologischen Besonderheiten ausreichend berücksichtigen. Man kann nur dann arbeiten, wenn man garantiert, dass die Umwelt nicht beschädigt wird, so dass die Menschheit und die Natur weiterhin in Harmonie leben.

„Um die Leitugen zu verlegen mussten Bauarbeiten Sicherungsgurte anlegen und nur mit Seilen gesichert an steilen Klippen klettern und Urwälder passieren“, sagte Wang Long. „Nachdem man sich zwei Monate bemüht hatte, ist eine Niederspannungsleitung mit einer Länge von 1,5 Kilometern endlich fertiggestellt worden und kann ausreichend Strom liefern.“

“Wir haben Strom. Ich muss nicht mehr bei schwachem Licht Hausaufgaben machen“, sagte Rou Sang aus dem Dorf. „Nun ist es meine Lieblingsbeschäftigung, jede Tag pünktlich die Zeichentrickserien zu schauen.“

Beim Besuch in den Häusern der Bewohner hat der Reporter gesehen, dass Haushaltsgeräte wie Fernseher, Kühlschränke, häusliche Mischmaschinen, etc. gekauft worden waren.

„Durch den Strom werden uns viele Arbeitsschritte erspart. Den elektrisch gemischten Buttertee kann man direkt einschenken und trinken. Außerdem ist er sogar leckerer.“ Sang Ji sagte: „Früher habe ich nur bei Verwandten in der Kreisstadt solch guten Tee getrunken.“

Quelle: www.chinanews.com

Redakteur: Krystal Zhang

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