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„Mutterbäder“ erleichern Tibeterinnen in Deqen das Duschen

Datum: 12.07.2019, 10:36 Quelle: China Tibet Online

Unter den  neugierigen Blicken der Dorfbewohnerinnen wurde das „Mutterbad“ des Dorfes Yeri der Großgemeinde Benzilan des Kreises Deqen im Autonomen Bezirk Diqing der Tibeter der Provinz Yunnan eingeweiht. Das Dorf im Gebirge, über 100 Kilometer von der Stadt Shangri-La entfernt, hat das erste öffentliche Frauenbad eröffnet. Es wurde von der Stiftung „Gemeinsames Herz –Gemeinsames Schmieden des chinesischen Herzens“  finanziert.

In den nomadischen Gebieten Diqings können einheimische Frauen meistens nur alle zwei Wochen einmal duschen, weil die natürlichen Bedingungen sehr hart sind. Daher ist ihre Hygiene nicht gut. Dies ist ein wichtiger Grund dafür, dass gynäkologische Krankheiten vermehrt auftreten.

Es heißt, unter den über 30 Haushalten im Dorf haben nur 1/5 eigene Bäder und diese haben auch oft noch Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung. Das „Mutterbad“ ist zwar nicht groß, aber alle wichtigen Ausrüstungen sind vorhanden. Es kann den über 240 einheimischen Frauen rund um die Uhr Warmwasser bieten.

Eine Dorfbewohnerin sagte dem Reporter, dass sie oft nur alle zwei Wochen einmal duscht, weil ihr eigenes Wasser keine stabile Warmwasserversorgung hat und sie wegen der Arbeit zu müde ist.

Das Vorbereitungskomitee von „Gemeinsames Herz – Gemeinsames Schmieden des chinesischen Herzens“ hat 2014 die große Aktion zum Wohl der Frauen der tibetischen Regionen „Bäderplan der Mütter“ gestartet, so dass die Tibeterinnen eine gesündere Lebensgewohnheit bekommen. In den letzten 10 Jahren hat das Projekt „Gemeinsames Herz – Gemeinsames Schmieden des chinesischen Herzens“ mehr als 30 „Mutterbäder“ eingerichtet.

Quelle: Chinanews.cn
Redakteur: Krystal Zhang

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