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Beijing investiert 1,54 Milliarden Yuan zur Armutsbekämpfung in Qinghai

Datum: 08.08.2019, 09:02 Quelle: China Tibet Online

Der Reporter hat am 2. August von der Behörde der Armutsbekämpfung und Erschließung der Provinz Qinghai erfahren, dass die Stadt Beijing seit Beginn des 13. Fünf-Jahres-Planes insgesamt 1,54 Milliarden Yuan (rund 195 Millionen Euro) in die Unterstützung der Armutsbekämpfung der tibetischen Region Qinghais investiert hat.

Es heißt, die Provinz Qinghai ist das Gebiet, welches die zwei konzentrierten, flächendeckenden Gebiete, und zwar das vom Liupanshan-Gebirge und die tibetischen Regionen der vier Provinzen, vollständig abdecken. Es hat alle Merkmale der westlichen Gebiete, der Gebiete der nationalen Minderheiten und der armen Gebiete. Zugleich ist die tibetische Region Qinghais das größte Verbreitungsgebiet der Tibeter außerhalb des Autonomen Gebiet Tibets. Sechs der zehn autonomen Bezirke der Tibeter Chinas befinden sich in Qinghai.

Seit Beginn des 13. Fünf-Jahres-Planes hat die Stadt Beijing insgesamt 1,54 Milliarden Yuan (rund 195 Millionen Euro) zur Unterstützung Qinghais zur Verfügung gestellt. Von 2018 bis 2020 hat Beijing zusätzliche 300 Millionen Yuan (rund 38 Millionen Euro) zur Unterstützung der Armutsbekämpfung im Autonomen Bezirk Yushu der Tibeter bereit gestellt. 83 % der Projekte zur Qinghai-Unterstützung wurden in Bereichen wie der Arbeitsplatzbeschaffung, dem Bildungswesen, dem Gesundheitswesen, der Renovierung von Wohnhäusern, usw., die mit den Interessen der unteren Verwaltungsebene und der armen Nomaden mit Armutsakten direkt zu tun haben, investiert.

Im Jahr 2019 hat die Stadt Beijing die finanzielle Unterstützung für die tibetischen Region Qinghais weiter aufgestockt.  Unterstützungsgelder in Höhe von 480 Millionen Yuan (60,9 Millionen Euro) sind schon bereitgestellt und sie werden für 53 Projekte der Qinghai-Unterstützung genutzt werden. Diese betreffen die Armutsbekämpfung, die Hilfe der Schüler aus Yushu beim Abschluss der Schule, der umfassenden Verbesserung des Niveaus der Gesundheitszentren von Gemeinden und Dörfern, die Verbesserung der Vorbeugung gravierenden Infektionskrankheiten, etc.

Die neuesten Statistiken zeigen, dass die Anzahl der armen Einwohner der tibetischen Region der Provinz Qinghai von 163.000 am Ende des Jahres 2017 auf 55.000 am Ende des Jahres 2018 gesunken ist. Das sind etwa 100.800 Personen bzw. um 66,3 %. 2019 hat die Provinz Qinghai den Plan, die Aufgaben der Armutsbekämpfung in den restlichen 12 äußerst armen Kreisen und 137 äußerst armen Dörfern mit insgesamt 64.000 äußerst armer Einwohner in den Fokus zu nehmen, um zu garantieren, dass das Ziel der kompletten Beseitigung der absoluten Armut in der Provinz, verwirklicht werden kann. Dies schafft eine gute Grundlage für die finale Schlacht gegen die Armut im Jahr 2020.

(Redakteur: Daniel Yang)

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