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Medizinische Unterstützungsgruppe aus Hunan führt in Tibet erfolgreich OPs für Katarakt-Patienten durch

Datum: 01.12.2019, 13:46 Quelle: China Tibet Online

Laut jüngeren Angaben der tibetischen Klinik der Stadt Lhoka des Autonomen Gebiets Tibet hat neulich ein Medizinerteam zur Tibetunterstützung aus der Provinz Hunan einen tibetischen Katarakt-Patienten mit komplizierten Symptomen erfolgreich operiert. Dadurch hat sich seine Sehkraft erneut um 0,5 Dioptrien erhöht und er kann daher die Welt wieder zu sehen bekommen.

Nach Angaben des Krankenhauses ist kürzlich ein tibetischer Senior, dessen Sehkraft beider Augen verloren gegangen war, in die ophthalmologische Abteilung des Krankenhauses gekommen. Deng Lühong, stellvertretende Chefärztin und Assistenzprofessorin des ersten angegliederten Krankenhauses der University of South China (Deutsch: die Universität Südchinas), hat festgestellt, dass der Patient am grauen Star beider Augen und an Macula Corneae des rechten Auges litt. Daneben hat die Ärztin einen Behandlungsplan erarbeitet: Phakoemulsifikation des rechten Auges mit Intraokularlinsenimplantation.

Deng Lühong meint, dass bei Untersuchungen im Krankenhaus festgestellt worden sei, dass das Herz des Patienten nicht ganz gesund gewesen sei. Er leide an Sinusbradykardie, ventrikulärer Hypertrophie, Arrhythmie u. a. Wenn eine Operation vorschnell durchgeführt werde, könne es jederzeit zu einem Herzstillstand kommen.

„Der Senior leidet sehr darunter, dass er nicht sehen kann und hofft auf eine Operation“, sagte der Ophthalmologe Yangji, der dolmetschte, der tibetischen Klinik. „Seine Verwandten haben ebenfalls Stellung genommen und hoffen, dass die Sehkraft des alten Herrn durch die OP wiederhergestellt werden kann.“

Deng Lühong hat anschließend den Anästhesisten zur Tibetunterstützung, Chen Feng, herbeigerufen. Nachdem sie den Fall sorgfältig analysiert hatten, kam Chen Feng zu dem Schluss, dass eine Operation zur Sehkraft-Wiederherstellung durchgeführt werden könne, wenn eine genaue Beobachtung erfolgt und die Herzfrequenz mit Medikamenten gehalten werde.

Am 13. November um 17:00 Uhr wurde der Patient in einen OP-Saal gebracht. Chen Feng und Phurbu Tashi der Anästhesie-Abteilung der tibetischen Klinik haben zuerst eine EKG-Überwachung am Patienten gestartet. Die Ärzte und Krankenschwestern haben nach dem Plan eine Sauerstoffinhalation mit einem geringen Durchfluss und eine intravenöse Medikation durchgeführt, so dass die Herzfrequenz auf etwa 60 pro Minuten gehalten wurde.

„Normale intraoperative Anzeichen“, berichtet Chen Feng während der OP. Deng Lühong konnte die OP in einem Zug erledigen und es hat nur etwa zehn Minuten gedauert.

Am 14. November, dem ersten Tag nach der OP, ist die Sehkraft des Patienten erneut um 0,5 Dioptrien gestiegen. Der Patient und seine Verwandten bedankten sich immer wieder bei den Medizinern, die sich sorgfältig um die Operation gekümmert hatten.

Quelle: Chinanews.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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